»Nicht richtig tot, noch nicht gebor’n« – Videopremiere: Martin Burk »Schmetterling«

Schwebezustände zwischen den Flügelschägen eines Schmetterlings, zwischen Leben und Tod – Martin Burk und sein Ambient-Pop-Entwurf, der auf experimentelle Sounds und intime Poesie setzt.

© David Visnjic


Bislang konzentrierte sich Martin Burk, geboren 1988 in Heidelberg, was die Musik betrifft, eher auf Komposition und Kontrabass. Er wirkte bei Theaterproduktionen mit und spielte in diversen Orchestern, zuletzt etwa als Teil des Vienna Improvisers Orchestra bei Wien Modern. Für seine neue Single »Schmetterling« und die zugehörige EP »Sprechen lernen«, die etwas später im Jahr erscheinen soll, öffnet Burk nun mit dem Einsatz seiner Stimme neue erzählerische Räume für sich und seine Musik.

Knisternde Flügelschläge

Über teils organische, teils elektronische Ambient-Klänge und dem stoisch gezupften Bass breitet sich ein Text aus, der Schwebezustände beschreibt: »Ich fühl mich wohl / Im Kokon / Nicht richtig tot / Noch nicht gebor’n.« Der Schmetterling aus dem Songtitel steuert mit seinen Flügelschlägen knisternde Sounds bei. »Ich blinzel / Blinzel beim Lügen / Ein Schmetterling blinzelt / Mit den Flügeln / Ein Augenblick den man nicht sieht.«

Die Single »Schmetterling« von Martin Burk erscheint am 16. April 2021 bei Burks eigenem Label asdfghjk Records.

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