»Zum letzten Mal!« — Wien, Volkstheater

Theaterkarten zu gewinnen!

© Marcella Ruiz Cruz — »Caché«

»Zum letzten Mal!«, das heißt es für einige Volkstheater-Inszenierungen, die in den nächsten Tagen und Wochen »abgespielt« werden, also eben ein letztes Mal zu sehen sind. Wir verlosen jeweils 2 × 2 Tickets für …

»Geschichten aus dem Wiener Wald«
nach Ödön von Horváth und Johann Strauss
Regie: Rieke Süßkow
am 3. Mai um 18 Uhr

»Ein Wiener Volksstück gegen das Wiener Volksstück«, so nannte Erich Kästner das Werk seines Schriftstellerkollegen. Tatsächlich bricht Horváth radikal mit der Dramentradition und schreibt sie doch neu und fort. Das vorstädtische Idyll zeigt er als Fassade, hinter der sich Exzesse der Gemeinheit und Bösartigkeit abspielen, die Sprache als notdürftige Tarnung der eigenen Unsicherheit und Aussichtslosigkeit. Stets betonte er, es gehe ihm dabei nicht um die Demaskierung des Menschen, sondern die des Bewusstseins. Sein Ziel sei nicht Satire, sondern »die Welt [zu] schildern, wie sie halt leider ist«.

»Ich möchte zur Milchstraße wandern!«
»Weltuntergang«, »Astoria«, »Vineta« und andere Texte von Jura Soyfer
Regie: Jan Philipp Gloger
am 9. Mai um 19:30 Uhr

Entstanden in Wien zwischen 1936 und 1938, spiegeln Jura Soyfers Stücke präzise ihre Zeit – und lesen sich doch wie von heute. Jan Philipp Gloger verbindet für seine Eröffnungsinszenierung verschiedene Texte zu einem großen Bogen durch das Werk des erst 26-jährig im KZ-Ermordeten. Mit den Mitteln der Literatur kämpfte Soyfer bis zuletzt leidenschaftlich darum, aufzurütteln, Gesellschaft zu verändern, und trifft nun wieder erschreckend genau den Zustand unserer Welt.

»Traumnovelle«
nach Arthur Schnitzler
Regie: Johanna Wehner
am 10. Mai um 18 Uhr

Nach einem rauschenden Maskenball und einer leidenschaftlichen Liebesnacht offenbaren Albertine und Fridolin einander geheime Sehnsüchte aus der Zeit vor ihrer Ehe und aus dem letztvergangenen Sommer in Dänemark. Irritiert von den erotischen Gedanken seiner Frau, lässt sich Fridolin am nächsten Abend durch das nächtliche Wien treiben. Er begegnet einer jungen Prostituierten und trifft in einer Eckkneipe seinen alten Studienkollegen Nachtigall wieder, der mittlerweile als Barpianist sein Auskommen findet. Von Nachtigall erfährt Fridolin ein geheimes Passwort, mit dem er sich in eine Villa am Stadtrand einschleichen kann. Hier wird unter strenger Diskretion ein rituelles Fest der Erotik gefeiert. Sein Erlebnis und auch der Traum Albertines, den sie morgens erzählt, erschüttern die Gewissheiten ihrer bürgerlichen Existenz.

»Caché«
nach dem Film von Michael Haneke
Regie: Felicitas Brucker
am 14. Mai um 19:30 Uhr

Ein geheimnisvoller Thriller: Anne und George, ein gut situiertes Ehepaar in Paris, erhalten anonyme Videokassetten, die nichts zeigen als das Bild einer auf ihr Wohnhaus gerichteten Überwachungskamera. Die Suche nach einem möglichen Absender führt George zu blinden Flecken seiner Biografie und konfrontiert ihn mit einer lang verdrängten Schuld. Wer hinter der Bedrohung steckt, bleibt bis zum Schluss rätselhaft – und doch steht für die Familie alles auf dem Spiel. Ihre Sicherheit, ihre Beziehung, das eigene privilegierte Leben.

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