Mit »Before/After« liefert Sofie Royer ein Album ab, das so musikalisch eingängig wie inhaltlich abgeklärt ist. Und sie imponiert gerade durch diese unaufgeregte Nonchalance.
Mit »Before/After« liefert Sofie Royer ein Album ab, das so musikalisch eingängig wie inhaltlich abgeklärt ist. Und sie imponiert gerade durch diese unaufgeregte Nonchalance.
Die Livebranche floriert. Aber nicht jedes Konzert verkauft sich gleich gut. Eine unbequeme Couch von Oeticket soll Österreich nun zum Ausgehen motivieren.
Von 30. Oktober bis 30. November dreht sich bei Wien Modern wieder alles um neue Musik. In Kooperation mit dem Festival, dessen diesjähriger Fokus unter dem Titel »Im großen Ganzen« auf dem Wechselspiel zwischen Musik und Ökosystemen liegt, vergeben wir auch heuer ein Schreibstipendium im Wert von 500 Euro.
Culk fangen auf ihrem vierten Album das Lebensgefühl der Großstadt ein: Zwischen Verloren- und Verliebtsein, dem Wunsch, sich neu zu erfinden, und der Erkenntnis, sich noch gar nicht gefunden zu haben. Dabei klingt die Wiener Band so laut und hymnisch wie noch nie.
Wenn die Schule in Österreich nach den Sommerferien wieder beginnt, müssen Eltern sich nicht nur mit der Schule selbst, sondern auch mit dem Einkauf der Ausrüstung auseinandersetzen.
Auf ihrem dritten Album »Apply Autonomy« nehmen sich My Ugly Clementine der Frage nach Autonomie an und landen mit der Antwort irgendwo zwischen Abhängigkeit und Hyper-Independence.
Zückt die Kalender! Von 22. Oktober bis 3. November findet die 64. Viennale statt. Im Rahmen eines Pressegesprächs präsentierte Festivaldirektorin Eva Sangiorgi heute die ersten Programmpunkte der diesjährigen Ausgabe.
Traumhafter Spätsommerabend, ausverkauftes Haus, viel umjubelte Show – so stellte sich der erste Österreich-Auftritt von Multiinstrumentalist Devonté »Dev« Hynes aka Blood Orange gestern Abend in der Arena Wien dar. Einzig etwas mehr Spielzeit als die knapp siebzig dargebotenen, genreübergreifenden Minuten zwischen R&B, Pop, Soul, Funk und Indie hätten er und seine fantastische Band dem Publikum vielleicht gönnen können. Dafür war davon jede einzelne on point. Ein Kandidat für das Konzert des Jahres und hoffentlich bald wieder zu sehen.
In Wien wird analoge Freizeit wieder attraktiv: Gemeinsames Knobeln schafft Fokus, Präsenz und eine selten gewordene Form ungeteilter Aufmerksamkeit.
Zum dreißigsten Geburtstag ihres legendären »DJ-Kicks«-Albums luden Kruder & Dorfmeister in die Arena Wien zu einer nicht nur visuell beeindruckenden Show unter freiem Himmel. Hier gibt’s die Bilder davon.
Im Rahmen einer Residency in Wien stellt die ugandische Künstlerin Nabukenya Allen im Theseustempel im Wiener Volksgarten ihre Installation »Kiteezi« aus, die sich mit dem globalen Netzwerk aus Mode, Müll und Menschen beschäftigt.
Am 12. September wird das Schloss Lamberg in Steyr wieder zur malerischen Kulisse für elektronische Musik. Getanzt werden kann bis in die frühen Morgenstunden.
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Ein Album für Nino-Purist*innen: der Meister diesmal nur mit der Akustischen auf wackeliger Handyaufnahme.
Die israelische Musikerin Noga Erez ist auf dem Weg zum internationalen Durchbruch. Zwischen ausverkauften Konzertsälen, politischer Zuspitzung und persönlichen Spannungen, kämpft sie darum, weiterhin gehört, aber vor allem verstanden zu werden – in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät.
Drei Frauen, die Göttin des Exzesses und jede Menge Alkohol. Regisseur Josef Maria Krasanovsky spricht über »Under the Influence«, Humor auf der Bühne, die Suche nach einem anderen Verständnis von Rausch und darüber, warum ihn Fragen mehr interessieren als Antworten.
Deutschsprachiges zwischen Euphorie und Kapitulation, zwischen Pathos und Befindlichkeit. Ausgewählt von Dominik Oswald. Die wichtigsten deutschsprachigen Releases im August 2026. Mit Taby, Jupiter Jones, Marlo Grosshardt, Soko Linx und Hi! Spencer.
Zwei auf Field-Recordings basierende Stücke von Giorgi Koberidze beziehungsweise Ursula Winterauer erzählen von transformativen Kräften und von dem, was diese auslösen.
Welchen Film möchtet ihr diesen Sommer kostenlos im Kino VOD Club streamen? Zur Auswahl stehen: »Indien«, »Callas, Darling« und »Å Øve«.
Die Filme von Tolga Karaaslan zeigen Perspektiven, die im Mainstreamkino nicht selbstverständlich sind. Mit »Baba, What’s Your Plan?« liefert er eine Dokumentation, die Migrationsnarrative und die chronische Erkrankung seines Vaters miteinander verwebt.
Die Bildsprache des Films »Trul|la« entstand aus der Frage, wie man eine Person filmisch sichtbar machen kann, von der kaum visuelles Material existiert. Hanna Kortus erzählt mit gekonnter Animation die Geschichte ihrer Urgroßtante Gertrud, die unerwartet die Leitung eines Betonwerks übernehmen musste, aber auf Archivaufnahmen kaum zu sehen ist. Der Kurzfilm wurde 2025 bei der Diagonale gezeigt, nun ist er in der Cinema Next Series kostenfrei als Stream verfügbar. Im Interview verrät die Regisseurin, wie sie diese persönliche und bewegende Geschichte »zwischen Realität und Erinnerung« filmisch umgesetzt hat.
Christoph Prenner bewegen bewegte Bilder. Diesmal beschäftigt ihn Olivia Wildes neueste Regiearbeit »The Invite«, eine willkommene Rückkehr der bissigen Erwachsenenkomödie.
Deutschsprachiges zwischen Euphorie und Kapitulation, zwischen Pathos und Befindlichkeit. Ausgewählt von Dominik Oswald. Die wichtigsten deutschsprachigen Releases im Juli 2026. Mit Spucke, hackedepicciotto, Fatoni und Mambo Kurt & Der Wolf.