Auf ihrem neuen Album nehmen uns die dampfenden Satelliten mit in die Umlaufbahn – und sie klingen trotz der allgemeinen Weltlage so unbeschwert wie selten zuvor.
Auf ihrem neuen Album nehmen uns die dampfenden Satelliten mit in die Umlaufbahn – und sie klingen trotz der allgemeinen Weltlage so unbeschwert wie selten zuvor.
Was tun, wenn keine Genreschublade so recht passen mag? Man öffnet sich einfach eine eigene. Lucy Fair singt auf ihrem Album »Cinematic Bubble Grunge« sowohl über Exfreunde, die man sich hätte sparen können, als auch über die, denen man dann doch nicht so ungern zurückschreibt.
Mit gerade einmal 21 Jahren hat Oskar Haag vor Kurzem bereits sein zweites Album veröffentlicht. Im Interview spricht er über Erwartungsdruck, ungewöhnliche musikalische Inspirationsquellen und die bevorstehende Tour zu »Lost Cause«.
In den rockigen Liedern seines Solodebüts »Austrodrama« singt Mwita Mataro über persönliche Erfahrungen und die konstante Identitätsfindung eines jungen Menschen.
Was passiert eigentlich alles, bevor Kultur überhaupt beim Publikum ankommt? Die interaktive Ausstellung »Kunst = Arbeit« macht am 17. Oktober in der Semmelweisklinik all jene Arbeit im Kulturbetrieb sichtbar, die oft nicht nur ungesehen, sondern auch unbezahlt bleibt.
Eine Kombination unter Kultverdacht: Das zweite gemeinsame Album von Austrofred & Kurt Razelli ist schon nicht schlecht.
Die SOHO-in-Ottakring-Ausstellung »Fragile Systeme« ist ein Ergebnis des Forschens, Verarbeitens und Sichtbarmachens verletzlicher, prekärer und zugleich widerstandsfähiger Beziehungen zwischen Menschen, Natur, Materie und sozialem Raum. Sie stellt einen Versuch dar, Räume zu schaffen, in denen sich Fragilität nicht als Schwäche, Angst und Unsicherheit, sondern als Ausgangspunkt für neue Beziehungen und Verantwortlichkeiten ausdrückt.
Endless Wellness legen mit »Domino Days« ihr zweites Album vor. In leicht veränderter Bandkonstellation beschäftigen sie sich darauf mit der Fragilität bestehender Systeme wie auch mit der Frage, welche Form von Utopie es bräuchte, um sich tatsächlich fallen lassen zu können.
Anda Morts verbinden auf ihrem zweiten Album Punkspirit mit herrlich simplen Texten über die kleinen Katastrophen des Alltags – recht relatable, dieses Hörerlebnis, gerade zum Start in den Herbst.
Mit »Nachts in der Provinz« bringt David Lapuch zwei seiner Kurzfilme gebündelt und im Eigenverleih ins Kino. Der Regisseur über das Zusammenführen zweier für sich stehender Filme und seine selbstorganisierte Kinotour.
Bibio & Dorian Concept legen mit »Answers« ein mit Verve und Können produziertes Album sanfter Klänge vor. Ein absolutes Highlight.
Jeden Herbst bringt die Viennale das internationale Kinojahr nach Wien. Direktorin Eva Sangiorgi erzählt im Gespräch von filmischen Echos, kuratorischen Kriterien und der Verantwortung für Institutionen.
Die Walk-in-Dusche zählt zu den beliebtesten Badezimmertrends der letzten Jahre – kein Wunder, denn sie sorgt für ein offenes, modernes Raumgefühl und lässt sich barrierefrei gestalten.
Das chinesische Tierkreissystem umfasst zwölf Tiere, die gemeinsam einen Zyklus von zwölf Jahren bilden. Die Reihenfolge lautet: Ratte, Ochse, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und Schwein. Anders als beim europäischen Tierkreis geht es hier nicht um Abschnitte eines Himmelsbogens, sondern um eine Abfolge von Jahren, die sich nach zwölf Durchgängen wiederholt.
Bilderbuch bündeln auf »∞+1« ihre diversen musikalischen Inkarnationen der letzten fünfzehn Jahre. Dabei schlägt das Pendel zwischen »Art« und »Pop« eher Richtung »Art« aus. Getanzt werden darf trotzdem.
Christoph Prenner bewegen bewegte Bilder. Diesmal beschäftigt ihn Na Hong-jins fulminanter neuer Film »Hope«, ein schwindelerregendes Sammelsurium aus Action, Science-Fiction und Kleinstadtkomödie, aus brachialem Tempo, derben Witzen und tiefen Gedanken.
Die Filmemacher*innen Leni Gruber und Alex Reinberg arbeiten als Duo. Ihre gemeinsamen Projekte wie die neue Miniserie »Sheep« bauen sie souverän auf den schmalen Grat zwischen existentiellem Drama und makabrer Komödie.
In »Boy, Get Out of My Sun« beansprucht Ava Fina ihr eigenes Sonnenplatzerl. Mit hörbarem Augenrollen singt sie über Männer, die sich durch die Welt bewegen, als würde sie ihnen gehören.
Neun Musikprojekte im Line-up von Waves Vienna stammen dieses Jahr aus dem Vereinigten Königreich, dem Gastland des Showcase-Festivals. Das allein zeigt schon, wie lebendig und interessant die Musikszene dort ist.
Popkulturell war das Vereinigte Königreich nie besonders gut darin, auf seinen Inseln zu bleiben. Mit dem Brexit bekam dieser kulturelle Bewegungsdrang allerdings einen ordentlichen Dämpfer. Ein Blick auf das diesjährige Waves-Vienna-Gastland, auf alte Grenzen und neue Wege.
Die eigene Musik für den Einsatz in diversen Medien zu lizenzieren, kann durchaus lukrativ sein. Aber wie funktioniert der Prozess der Synchronisation in der Praxis und was muss ein Lied mitbringen, um darin zu funktionieren?
In »TMWYH« zeigt Helen Esther Aschauer den Horror einer eigentlich alltäglichen Handlung: des nächtlichen Heimwegs einer Frau. Mit filmischen Mitteln aus dem Horrorgenre wird die Angst evoziert, die Frauen so oft verspüren. Der Kurzfilm feierte in São Paulo seine Lateinamerika-Premiere, lief gerade bei Queer Lisboa und wird im Oktober in Spanien beim Festival Seminci in Valladolid zu sehen sein. Davor ist er aber schon in der Cinema Next Series kostenfrei als Stream verfügbar. Im Interview erzählt uns die Regisseurin vom titelgebenden Schlüsselsatz des Films, der eine »Mischung aus Zuneigung und stillem Anerkennen der Gefahr« darstellt.
Zu großen Teilen wird die Musik, die wir hören, ohne menschliches Zutun von undurchsichtigen Algorithmen für uns ausgewählt. Doch es formiert sich auch Widerstand gegen diesen Umstand. Wie kann menschliche Kuration im Zeitalter der KI-geleiteten Optimierung funktionieren?