Drei Frauen, die Göttin des Exzesses und jede Menge Alkohol. Regisseur Josef Maria Krasanovsky spricht über »Under the Influence«, Humor auf der Bühne, die Suche nach einem anderen Verständnis von Rausch und darüber, warum ihn Fragen mehr interessieren als Antworten.
Label: Interview
Die Lücke als Teil der Erzählung – Hanna Kortus im Interview zu »Trul|la«
Die Bildsprache des Films »Trul|la« entstand aus der Frage, wie man eine Person filmisch sichtbar machen kann, von der kaum visuelles Material existiert. Hanna Kortus erzählt mit gekonnter Animation die Geschichte ihrer Urgroßtante Gertrud, die unerwartet die Leitung eines Betonwerks übernehmen musst, aber auf Archivaufnahmen kaum zu sehen ist. Der Kurzfilm wurde 2025 bei der Diagonale gezeigt, nun ist er in der Cinema Next Series kostenfrei als Stream verfügbar. Im Interview verrät die Regisseurin, wie sie diese persönliche und bewegende Geschichte »zwischen Realität und Erinnerung« filmisch umgesetzt hat.
»Zirkus ist ein unglaublich vielschichtiges Genre« – Miriam V. Lesch, Kuratorin beim Kultursommer Wien, im Interview
Miriam V. Lesch, Kuratorin für zeitgenössischen Zirkus beim Kultursommer Wien, über den Stellenwert ihrer Kunstform, Fluidität als Stärke und ihr Hauptanliegen bei der Programmgestaltung.
»Im Sog der Bilder« – Lorenz Tröbinger im Interview zu »Die Noonautinnen«
Lorenz Tröbingers Kurzfilm »Die Noonautinnen« begibt sich auf die Suche nach dem tiefsten Punkt des Unterbewusstseins. Inspiration schöpft der Regisseur auch aus seinen eigenen Kindheitserinnerungen. Der Kurzfilm feierte 2025 seine Weltpremiere beim Crossing Europe Festival in Linz, nun ist er in der Cinema Next Series kostenfrei zu streamen. Im Interview erzählt uns der Filmemacher, wie die traumartigen, gezeichneten Sequenzen in seinem Film entstanden sind und welche Bedeutungen sie bergen.
»Man kann Zeit eigentlich nicht definieren« – Konrad Wakolbinger im Interview zu »Auf der Suche nach der gestohlenen Zeit«
Wie Zeit unser Leben und vor allem unsere Arbeitswelt bestimmt, ist Thema der neuen Dokumentation von Konrad Wakolbinger. Ein Gespräch über eine limitierte Ressource.
»Wie weit gehe ich, um zu überleben?« – Reza Rasouli im Interview zu »Night of Passage«
Reza Rasouli möchte keine »Geflüchteten« zeigen, »sondern Menschen mit Humor, Angst, Müdigkeit, Stolz und Widersprüchen«. In »Night of Passage« stellt er seine Protagonist*innen vor schwierige moralische Entscheidungen, die auch das Publikum nicht kalt lassen. 2025 gewann er damit bei der Diagonale den Preis für den besten Kurzfilm und den Publikumspreis beim Filmfestival Max Ophüls Preis. Nun ist der Film in der Cinema Next Series kostenfrei zu streamen. Im Interview erzählt Reza Rasouli, was ihn zu der Geschichte inspirierte und wie er die Dreharbeiten meisterte.
Herkunftshader in der ländlichen Antiidylle – Mika Tacke im Gespräch zu »Fretten« am Kosmos Theater in Wien
Helena Adlers »Fretten« ist von großen Sprachbildern geprägt und mit enormer Wucht geschrieben. Nun wird der Roman für die Bühne adaptiert – in Laut- und Gebärdensprache. Dramaturgin Mika Tacke vom Wiener Künstlerinnenkollektiv Makemake Produktionen spricht im Interview über ländliche Herkunft, der man nicht entkommen kann, und darüber, wie sich Adlers bildhafte Sprache fürs Theater übersetzen lässt.
Selbstverteidigungstraining als Selbstermächtigung – Isa Schieche im Interview zu »Dirty Care«
In »Dirty Care« erzählt Regisseurin Isa Schieche von »Schmutziger Sorgearbeit«, die FLINTA*-Personen leisten. Verbildlicht wird das durch Selbstverteidigungstraining an öffentlichen Orten – das letztlich auch eine Möglichkeit von Selbstermächtigung bietet. Der essayistische Kurzfilm wurde 2025 bei der Diagonale und bei Crossing Europe gezeigt, nun ist er in der Cinema Next Series kostenfrei zu streamen. Im Interview gibt uns die Filmemacherin einen Einblick in die Entstehungsgeschichte ihres herausragenden Kurzfilms.
»Ich sehe ein großes Defizit in der Vermittlung von Politik« – Regisseur Harald Friedl im Interview zu »Wahlkampf«
Mehrere Jahre lang begleitete Harald Friedl den SPÖ-Politiker Andreas Babler und sein Team mit der Kamera und hielt im Zuge dessen den Prozess eines Wahlkampfs fest. Dabei habe sich für ihn durchaus Überraschendes gezeigt, so der Filmemacher.
Von der Kraft des (Zu-)Hörens – Jakob Brossmann im Interview zum Festival Stimmen der Wildnis
Beim Festival Stimmen der Wildnis in St. Pölten kommen die Ökosysteme selbst zu Wort. Der künstlerische Leiter und Kurator Jakob Brossmann erklärt, warum auch die Natur Rechte haben sollte, inwiefern das wichtig für unsere Demokratie ist und welche Rolle der Kunst dabei zukommt.
»Joseph Beuys war ein Sampler« – Lenz Mosbacher widmet sich dem enigmatischen Künstler in Comicform
Comiczeichner Lenz Mosbacher im Interview über Romantik, kulturelles Sampling und seinen Versuch, Joseph Beuys nicht zu erklären, sondern ihn in eine vielstimmige Erzählwelt zu übersetzen.
»Zu zweit ist man einfach weniger allein« – Alex Reinberg und Leni Gruber im Interview zu »Preiswerte Lösungen für ein besseres Leben«
In »Preiswerte Lösungen für ein besseres Leben« erzählt das Regieduo Alex Reinberg und Leni Gruber die Geschichte einer Frau, die aus Scheu vor Verantwortung in ein anderes Leben flüchtet. Der Kurzfilm war 2025 bei der Diagonale zu sehen und hat dort den Thomas-Pluch-Drehbuchpreis gewonnen, nun ist er in der Cinema Next Series kostenfrei zu streamen. Im Interview geben uns die Filmemacher*innen einen Einblick in ihre Zusammenarbeit und erzählen von ihrem neuen Projekt mit sprechenden Schafen.
»Die Sehnsucht ohne Ort« – Sophie Gmeiner im Interview zu »Nina in einer Reihe Begegnungen«
In »Nina in einer Reihe Begegnungen« erzählt Regisseurin Sophie Gmeiner von Sehnsucht und der Suche nach Neuem in einer Umbruchphase. Der Kurzfilm war 2025 bei der Diagonale zu sehen, nun ist er in der Cinema Next Series kostenfrei zu streamen. Im Interview gibt uns die Filmemacherin einen Einblick in die besondere Entstehungsgeschichte ihres Films.
»Das Leben annehmen, wie es kommt« – Valerie Pachner über ihre Rolle im Film »Vier minus drei«
Wie man dem Leben nach einem Schicksalsschlag neu begegnen kann, das ergründet Adrian Goiginger in »Vier minus drei«. Zwischen dem Verlust ihrer Familie und ihrem Dasein als Clownin findet Barbara, gespielt von Valerie Pachner, einen Weg, mit ihrer Trauer umzugehen.
Gefühle in Bilder übertragen – Kamerafrau Astrid Heubrandtner über ihre Arbeit an »Man of the House«
In der internationalen Koproduktion »Man of the House« muss Fran eine weitreichende persönliche Entscheidung treffen. Den Weg der Hauptfigur begleitete unter anderem die Österreicherin Astrid Heubrandtner, die die Kameraarbeit bei dem Film übernahm.
»Theater als Raum der Teilhabe an brisanten Fragen« – Anna Luca Krassnigg vom Wortwiege Festival im Interview
Seit 2004 eröffnet die Wortwiege, gegründet und künstlerisch geleitet von Anna Luca Krassnigg, zugleich Theater- wie Denkräume. So bietet das Festival seinem Publikum ein Spektrum von ungewöhnlichen, inhaltsstarken Theaterformen.
»Ein liebevolles Auge auf den Irrsinn der anderen« – Nehle Dick im Gespräch zu »Radio Goo Goo«
In »Radio Goo Goo« steht der Untergang der Menschheit fest – mit Datum und Uhrzeit –, aber niemand gerät in Panik. Im Interview erzählt Regisseurin Nehle Dick, was sie an dieser unaufgeregten Endzeiterzählung so gereizt hat, welche neuen Bedeutungen Fürsorge und Gemeinschaft in der verbleibenden Zeit bekommen und wie Radio zum wichtigsten verbindenden Medium wird.
»Wem gehört eigentlich der Weltraum?« – Ganaël Dumreicher im Interview zu »The Woman Whose Head Was an Asteroid«
Ganaël Dumreichers Kurzfilm »The Woman Whose Head Was an Asteroid« ist ein Stück Filmmagie. Inspiration schöpft der Regisseur aus realen politischen Entwicklungen, die er surreal auf der Leinwand kommentiert. Der Kurzfilm lief 2025 bei der Diagonale, nun ist er in der Cinema Next Series kostenfrei zu streamen. Im Interview erzählt uns Ganaël Dumreicher, wie er diese ganz besondere Welt in seinem Film erschaffen hat.
Von Strumpfhosen und Katharsis – Marta Navaridas im Interview zu »Once Upon a Time in the Flames: Our Firebird Ballet«
Regisseurin und Choreografin Marta Navaridas erzählt über ihre Punk-Reimagination von Igor Strawinskys »Der Feuervogel«, die ab Freitag im Brut Nordwest zu sehen ist.
»Wir wollten einen romantischen und makabren Liebesfilm drehen« – Elsa Kremser und Levin Peter über »White Snail«
Verschlossene Außenseiter*innen, lange nächtliche Gespräche und das gemeinsame Sinnieren über Leben und Tod – im Spielfilmdebüt des Regieduos Elsa Kremser und Levin Peter finden zwei Menschen zueinander.