Nicht alles ist dahin, doch die Zeichen, sie verdichten sich auf dem fünften Album von Die Buben im Pelz.
Label: Rezi
Zeit für Schwerelosigkeit – Steaming Satellites feiern mit »The Great Lime Paradigm« ihr zwanzigjähriges Bandjubiläum
Auf ihrem neuen Album nehmen uns die dampfenden Satelliten mit in die Umlaufbahn – und sie klingen trotz der allgemeinen Weltlage so unbeschwert wie selten zuvor.
Austroalles – Mwita Mataro präsentiert sein Debütalbum als Solokünstler
In den rockigen Liedern seines Solodebüts »Austrodrama« singt Mwita Mataro über persönliche Erfahrungen und die konstante Identitätsfindung eines jungen Menschen.
Die Popblase zerplatzen lassen – Lucy Fair veröffentlicht »Cinematic Bubble Grunge«
Was tun, wenn keine Genreschublade so recht passen mag? Man öffnet sich einfach eine eigene. Lucy Fair singt auf ihrem Album »Cinematic Bubble Grunge« sowohl über Exfreunde, die man sich hätte sparen können, als auch über die, denen man dann doch nicht so ungern zurückschreibt.
Zirkeltraining ist dagegen ein Halbkreis – »Sanfte Krieger« von Austrofred & Kurt Razelli
Eine Kombination unter Kultverdacht: Das zweite gemeinsame Album von Austrofred & Kurt Razelli ist schon nicht schlecht.
Alltagsgeschichten – Anda Morts bieten mit »Hektomatik« moralische Unterstützung
Anda Morts verbinden auf ihrem zweiten Album Punkspirit mit herrlich simplen Texten über die kleinen Katastrophen des Alltags – recht relatable, dieses Hörerlebnis, gerade zum Start in den Herbst.
Nachhallend beeindruckend – »Answers« von Bibio & Dorian Concept
Bibio & Dorian Concept legen mit »Answers« ein mit Verve und Können produziertes Album sanfter Klänge vor. Ein absolutes Highlight.
Tanzbare Kunst – Bilderbuch sind auf »∞+1« experimentier- und spielfreudig wie eh und je
Bilderbuch bündeln auf »∞+1« ihre diversen musikalischen Inkarnationen der letzten fünfzehn Jahre. Dabei schlägt das Pendel zwischen »Art« und »Pop« eher Richtung »Art« aus. Getanzt werden darf trotzdem.
Coming-of-Age-Punk – »Schau nicht so« von den Leftovers
Die Leftovers sind zurück und sie haben ein Album am Start, bei dem sich alles ums Erwachsenwerden dreht.
Magie freisetzen – »Magic«, das vierte Album von Euroteuro
Euroteuros neues Album »Magic« wagt den Blick ins Innere und bringt – ganz ohne Selbstoptimierung – das Beste hervor. Zahlreiche musikalische Gäste helfen dabei.
Zu wissen, wer man ist – Sofie Royer veröffentlicht »Before/After«
Mit »Before/After« liefert Sofie Royer ein Album ab, das so musikalisch eingängig wie inhaltlich abgeklärt ist. Und sie imponiert gerade durch diese unaufgeregte Nonchalance.
Der Sound der Verunsicherung durch kaputte Speaker gejagt – »Smogstar« von Culk
Culk fangen auf ihrem vierten Album das Lebensgefühl der Großstadt ein: Zwischen Verloren- und Verliebtsein, dem Wunsch, sich neu zu erfinden, und der Erkenntnis, sich noch gar nicht gefunden zu haben. Dabei klingt die Wiener Band so laut und hymnisch wie noch nie.
Autonome Wut – My Ugly Clementine und ihr neues Album »Apply Autonomy«
Auf ihrem dritten Album »Apply Autonomy« nehmen sich My Ugly Clementine der Frage nach Autonomie an und landen mit der Antwort irgendwo zwischen Abhängigkeit und Hyper-Independence.
Einzelhaft – »Neubau Alone« von Der Nino aus Wien
Ein Album für Nino-Purist*innen: der Meister diesmal nur mit der Akustischen auf wackeliger Handyaufnahme.
Die menschengemachte Transformation urbaner Lebensräume – »Telematic« von Koberidze / Winterauer
Zwei auf Field-Recordings basierende Stücke von Giorgi Koberidze beziehungsweise Ursula Winterauer erzählen von transformativen Kräften und von dem, was diese auslösen.
Catwalk der Gefühle – Das erste Wild & Schön Festival im Dschungel Wien
Das Wild & Schön Festival feierte dieses Jahr seine Premiere. Junge Musiktheater- und Tanzensembles aus ganz Österreich sowie aus Berlin präsentierten dabei ihre vielfältigen Zugänge Ende Juni im Nest, der jungen Bühne der Staatsoper, und im Dschungel Wien.
Late-Night-Thoughts und Indie-Melancholie – »Surface Level Love« von Yan Nay
Es ist mitten in der Nacht, die Gedanken kreisen – und Yan Nay macht daraus Musik. Auf seinem Debütalbum »Surface Level Love« trifft melancholischer Indiesound auf ehrliche Texte zu Themen, die durchaus den Schlaf rauben können. Roh, verletzlich und gleichzeitig irgendwie tröstlich.
Unkonventionell im Konventionellen – »Wofür es sich zu leben lohnt« von Esther Graf
Das zweite Album von Esther Graf schreibt die Geschichte des Popstars aus Spittal an der Drau weiter.
Verführung und Konfrontation – »The Label« von Farce
Auf ihrem neuen Album »The Label« zeigt Farce zwischen warmen Gitarren, Clubsounds und hämmernden Beats unnachahmliche Intimität.
Pusten gegen das Patriarchat – »Iphigenies Rache« im Dschungel Wien
Ein starkes Solo voller Überraschungen, das dem Patriarchat den Wind aus den Segeln nimmt – mit viel Witz und unvergesslichen Musikeinlagen.