Was passiert eigentlich alles, bevor Kultur überhaupt beim Publikum ankommt? Die interaktive Ausstellung »Kunst = Arbeit« macht am 17. Oktober in der Semmelweisklinik all jene Arbeit im Kulturbetrieb sichtbar, die oft nicht nur ungesehen, sondern auch unbezahlt bleibt.
Kategorie: Kunst
SOHO-in-Ottakring-Ausstellung »Fragile Systeme. Zerbrechlichkeit als Inspiration für das Zusammenleben in Natur und Gesellschaft«, ab 5. November in den SOHO STUDIOS
Die SOHO-in-Ottakring-Ausstellung »Fragile Systeme« ist ein Ergebnis des Forschens, Verarbeitens und Sichtbarmachens verletzlicher, prekärer und zugleich widerstandsfähiger Beziehungen zwischen Menschen, Natur, Materie und sozialem Raum. Sie stellt einen Versuch dar, Räume zu schaffen, in denen sich Fragilität nicht als Schwäche, Angst und Unsicherheit, sondern als Ausgangspunkt für neue Beziehungen und Verantwortlichkeiten ausdrückt.
Kunst im Kulturkampf – Ekaterina Degot, Intendantin des Steirischen Herbst, im Interview
Bereits zum 59. Mal findet der Steirische Herbst heuer statt. Intendantin Ekaterina Degot über das diesjährige Festivalthema »Red Flags«, den Kulturkampf in der Steiermark und den Mut, Haltung zu zeigen.
Schnappschuss – »Blumenverkäufer vor dem Ponte Vecchio«
Kann ein Reisefoto anonymer Herkunft Kunst sein? An diese Frage schließt eine lange Kette von Diskursen rund um Intentionalität, Rezeption und Autor*innenschaft an.
Der anderen Müll – Nabukenya Allen »Kiteezi«
Im Rahmen einer Residency in Wien stellt die ugandische Künstlerin Nabukenya Allen im Theseustempel im Wiener Volksgarten ihre Installation »Kiteezi« aus, die sich mit dem globalen Netzwerk aus Mode, Müll und Menschen beschäftigt.
Kultur so nah – Gratis-Open-Air-Festival von 2. Juli bis 16. August
Der Kultursommer Wien bringt Kultur bei freiem Eintritt in die Grätzl der Stadt und sorgt für abwechslungsreiche Sommerunterhaltung.
Realität? Nein, danke – »Attitude Era« im Kunstraum Niederoesterreich
Slopaganda und Showkampf: In seiner aktuellen Ausstellung »Attitude Era« spürt der Kunstraum den Verbindungen zwischen Populismus, Meme-Culture und Wrestling nach.
»Das beste Stück aller Zeiten« von Milo Rau als Start in die Wiener Festwochen
Zu Beginn der 75. Wiener Festwochen spielte Intendant Milo Rau mit den Erinnerungen und Erwartungen des Publikums. Bei »Das beste Stück aller Zeiten« wollte der Funke der Nostalgie aber nicht so recht überspringen.
Was geht ab im Weinviertel? – Das Viertelfestival antwortet mit 53 Kulturprojekten
In Form gleichermaßen unterschiedlicher wie zahlreicher Projekte zeigt das Viertelfestival heuer, was im Weinviertel kulturell los ist – und was fehlt. Als Impuls für die Zukunft.
Von der Kraft des (Zu-)Hörens – Jakob Brossmann im Interview zum Festival Stimmen der Wildnis
Beim Festival Stimmen der Wildnis in St. Pölten kommen die Ökosysteme selbst zu Wort. Der künstlerische Leiter und Kurator Jakob Brossmann erklärt, warum auch die Natur Rechte haben sollte, inwiefern das wichtig für unsere Demokratie ist und welche Rolle der Kunst dabei zukommt.
Mannöverkritik – Birgit Jürgenssen »Hausfrauen-Küchenschürze«
Gegen schreiende Ungerechtigkeit ist leise Ironie oft am wirksamsten. Birgit Jürgenssen inszenierte sich in einer »Hausfrauen-Küchenschürze«, starr in die Kamera blickend, als Ideal dessen, was der heutige Internetslang Tradwife nennt. Und war mit ihrer subtilen Kritik wohl nicht nur im Jahr 1975 der Zeit voraus.
7 Highlights im »Heiligen Frühling« der Wiener Festwochen
Die Wiener Festwochen erklären sich im Jubiläumsjahr zur »Republic of Gods«. Welche alten Mythen sprechen noch zu uns? Sind Allah, Jahwe, Thor und Co überhaupt noch relevant? Welche neuen Gött*innen müssen wir gemeinsam erfinden? Eine mythische Feier der Gotteskritik und Gottessehnsucht im »Heiligen Frühling«. Die folgenden Programmpunkte solltet ihr euch keinesfalls entgehen lassen!
Ein offener Raum für Kunst und Diskurs – Kunstvermittlung bei Young Dialogue Vienna
Als ehrenamtliches Museumsprojekt lädt Young Dialogue Vienna dazu ein, gemeinsam ins Museum zu gehen und sich über Kunst sowie Kultur auszutauschen.
Eine richtige Version der Intervention – Leopold Kessler »Automat Sospeso«
Mit Social Media wurde es ganz normal, sich in alles einzumischen. Zu allem darf man eine Meinung haben, diese hinterlassen, diskutieren, intervenieren. Wie leichtfüßig und menschlich Interventionen sein können, wenn sie im echten Leben stattfinden, für echte Menschen und mit einer Prise Selbstironie, zeigt Leopold Kessler.
»Jede Woche sieht anders aus« – Das Berufsfeld Fotografie
Die Nachfrage nach Fotos war wohl noch nie so groß wie heute. Gleichzeitig ist es dank digitaler Technologien für jede*n schnell und einfach möglich, qualitativ hochwertige Bilder zu machen. Was bedeutet es unter diesen Bedingungen, Berufsfotograf*in zu sein? Wie sieht deren Alltag aus? Und wie kommt man eigentlich an Aufträge?
Warum mehr manchmal doch mehr sein darf – Kitsch, Kunst und Weiblichkeit
Verstaubter Leopardenpelz und Barbie-Pink erblicken wieder das Sonnenlicht, Monchhichis reinkarnieren sich in Labubus, alles glitzert und glänzt. Über Dinge, die so hässlich sind, dass sie wieder schön werden.
Modedesigner, Künstler, Pionier: HELMUT-LANG-Ausstellung im MAK
Helmut Langs radikale Vision von Design und Identität steht im Zentrum einer neuen Ausstellung im MAK. Sie wirft einen Blick auf das wegweisende Schaffen des Modedesigners und Künstlers in den Jahren 1986 bis 2005.
Auf einen Tschick mit dem Tod – Vincent van Gogh »Kopf eines Skeletts mit brennender Zigarette«
In der kalten Jahreszeit findet man sich häufig mit der eigenen Insignifikanz konfrontiert. Latent dunkel, latent kalt und nach den goldenen Herbsttagen von Nieselregen und Sturmböen durchzogen, bietet uns der Winterbeginn genug Anlass zu trübem Gemüt. Vincent van Gogh war ein Spezialist für solche Geisteszustände – aber sein Gemälde »Kopf eines Skeletts mit brennender Zigarette« ist weit mehr als ein schlichtes Memento mori.
Das ungeplante Sehen – Wie Lisette Model die Street-Photography prägte
In der Albertina Wien wird das Werk der Fotografin Lisette Model gerade neu betrachtet. Es ist die erste große Ausstellung in Österreich seit 25 Jahren und eine Hommage an eine Wienerin, deren kompromissloser Blick die Fotografie veränderte.
Kein Urlaub auf der Insel – Wien Modern zu Gast im Theater am Werk
Ein Abend, eine Reise, drei Stationen: Wien Modern vereint im Theater am Werk im Kabelwerk eine Klanginstallation und zwei Konzerte. »Das ist doch lächerlich«, heißt es dort. Ist es das?