Im Rahmen einer Residency in Wien stellt die ugandische Künstlerin Nabukenya Allen im Theseustempel im Wiener Volksgarten ihre Installation »Kiteezi« aus, die sich mit dem globalen Netzwerk aus Mode, Müll und Menschen beschäftigt.
Kategorie: Kunst
Kultur so nah – Gratis-Open-Air-Festival von 2. Juli bis 16. August
Der Kultursommer Wien bringt Kultur bei freiem Eintritt in die Grätzl der Stadt und sorgt für abwechslungsreiche Sommerunterhaltung.
Realität? Nein, danke – »Attitude Era« im Kunstraum Niederoesterreich
Slopaganda und Showkampf: In seiner aktuellen Ausstellung »Attitude Era« spürt der Kunstraum den Verbindungen zwischen Populismus, Meme-Culture und Wrestling nach.
»Das beste Stück aller Zeiten« von Milo Rau als Start in die Wiener Festwochen
Zu Beginn der 75. Wiener Festwochen spielte Intendant Milo Rau mit den Erinnerungen und Erwartungen des Publikums. Bei »Das beste Stück aller Zeiten« wollte der Funke der Nostalgie aber nicht so recht überspringen.
Was geht ab im Weinviertel? – Das Viertelfestival antwortet mit 53 Kulturprojekten
In Form gleichermaßen unterschiedlicher wie zahlreicher Projekte zeigt das Viertelfestival heuer, was im Weinviertel kulturell los ist – und was fehlt. Als Impuls für die Zukunft.
Von der Kraft des (Zu-)Hörens – Jakob Brossmann im Interview zum Festival Stimmen der Wildnis
Beim Festival Stimmen der Wildnis in St. Pölten kommen die Ökosysteme selbst zu Wort. Der künstlerische Leiter und Kurator Jakob Brossmann erklärt, warum auch die Natur Rechte haben sollte, inwiefern das wichtig für unsere Demokratie ist und welche Rolle der Kunst dabei zukommt.
Mannöverkritik – Birgit Jürgenssen »Hausfrauen-Küchenschürze«
Gegen schreiende Ungerechtigkeit ist leise Ironie oft am wirksamsten. Birgit Jürgenssen inszenierte sich in einer »Hausfrauen-Küchenschürze«, starr in die Kamera blickend, als Ideal dessen, was der heutige Internetslang Tradwife nennt. Und war mit ihrer subtilen Kritik wohl nicht nur im Jahr 1975 der Zeit voraus.
7 Highlights im »Heiligen Frühling« der Wiener Festwochen
Die Wiener Festwochen erklären sich im Jubiläumsjahr zur »Republic of Gods«. Welche alten Mythen sprechen noch zu uns? Sind Allah, Jahwe, Thor und Co überhaupt noch relevant? Welche neuen Gött*innen müssen wir gemeinsam erfinden? Eine mythische Feier der Gotteskritik und Gottessehnsucht im »Heiligen Frühling«. Die folgenden Programmpunkte solltet ihr euch keinesfalls entgehen lassen!
Ein offener Raum für Kunst und Diskurs – Kunstvermittlung bei Young Dialogue Vienna
Als ehrenamtliches Museumsprojekt lädt Young Dialogue Vienna dazu ein, gemeinsam ins Museum zu gehen und sich über Kunst sowie Kultur auszutauschen.
Eine richtige Version der Intervention – Leopold Kessler »Automat Sospeso«
Mit Social Media wurde es ganz normal, sich in alles einzumischen. Zu allem darf man eine Meinung haben, diese hinterlassen, diskutieren, intervenieren. Wie leichtfüßig und menschlich Interventionen sein können, wenn sie im echten Leben stattfinden, für echte Menschen und mit einer Prise Selbstironie, zeigt Leopold Kessler.
»Jede Woche sieht anders aus« – Das Berufsfeld Fotografie
Die Nachfrage nach Fotos war wohl noch nie so groß wie heute. Gleichzeitig ist es dank digitaler Technologien für jede*n schnell und einfach möglich, qualitativ hochwertige Bilder zu machen. Was bedeutet es unter diesen Bedingungen, Berufsfotograf*in zu sein? Wie sieht deren Alltag aus? Und wie kommt man eigentlich an Aufträge?
Warum mehr manchmal doch mehr sein darf – Kitsch, Kunst und Weiblichkeit
Verstaubter Leopardenpelz und Barbie-Pink erblicken wieder das Sonnenlicht, Monchhichis reinkarnieren sich in Labubus, alles glitzert und glänzt. Über Dinge, die so hässlich sind, dass sie wieder schön werden.
Modedesigner, Künstler, Pionier: HELMUT-LANG-Ausstellung im MAK
Helmut Langs radikale Vision von Design und Identität steht im Zentrum einer neuen Ausstellung im MAK. Sie wirft einen Blick auf das wegweisende Schaffen des Modedesigners und Künstlers in den Jahren 1986 bis 2005.
Auf einen Tschick mit dem Tod – Vincent van Gogh »Kopf eines Skeletts mit brennender Zigarette«
In der kalten Jahreszeit findet man sich häufig mit der eigenen Insignifikanz konfrontiert. Latent dunkel, latent kalt und nach den goldenen Herbsttagen von Nieselregen und Sturmböen durchzogen, bietet uns der Winterbeginn genug Anlass zu trübem Gemüt. Vincent van Gogh war ein Spezialist für solche Geisteszustände – aber sein Gemälde »Kopf eines Skeletts mit brennender Zigarette« ist weit mehr als ein schlichtes Memento mori.
Das ungeplante Sehen – Wie Lisette Model die Street-Photography prägte
In der Albertina Wien wird das Werk der Fotografin Lisette Model gerade neu betrachtet. Es ist die erste große Ausstellung in Österreich seit 25 Jahren und eine Hommage an eine Wienerin, deren kompromissloser Blick die Fotografie veränderte.
Kein Urlaub auf der Insel – Wien Modern zu Gast im Theater am Werk
Ein Abend, eine Reise, drei Stationen: Wien Modern vereint im Theater am Werk im Kabelwerk eine Klanginstallation und zwei Konzerte. »Das ist doch lächerlich«, heißt es dort. Ist es das?
Be There or Be Square – Ruben Östlund »The Square«
Der Film »The Square« von Ruben Östlund wollte 2017 eine Karikatur des Kunstbetriebs sein. In den letzten Wochen lief er wieder einige Male im Fernsehen. Denn acht Jahre und einen Trump später schaut sich diese Satire noch mal ganz anders. Zwischen Safe Spaces und Selbstgerechtigkeit: Wie rahmt man Horizonterweiterung?
Kommunikative Zwischenräume – »On a tongue’s tip, at a world’s lip« im Kunstraum Niederoesterreich
Stocken, stammeln, stottern, vergeblich um die richtigen Worte ringen – Sprache am Nullpunkt oder an der Schwelle zu etwas Neuem? Zusammen mit neun internationalen künstlerischen Positionen erforscht der Kunstraum Niederoesterreich in seiner aktuellen Gruppenausstellung »On a tongue’s tip, at a world’s lip«, welche Welten in den Lücken unserer Kommunikation verborgen liegen.
Wissen schafft – Felix Lenz »Brute Force [Exhibition Cut]«
Felix Lenz wurde vom Mak für den österreichischen Beitrag zur 24. Internationalen Ausstellung der Triennale Milano ausgewählt. Das Thema der Triennale: »Inequalities«. »Brute Force«, die zentrale Arbeit des Beitrags, handelt einerseits von der Verstrickung analoger und digitaler Wirklichkeit, trifft andererseits Aussagen über das Verhältnis von Wissen und dessen Gegenstand.
Traue deinen Augen nicht! – Janine Weger »A Creator of Epic Pictures«
In Janine Wegers Ausstellung »A Creator of Epic Pictures« trifft Licht auf Malerei. Das Ergebnis ist ein Bild, dessen Künstlichkeit festgestellt werden kann, während die Wahrnehmung der Malerei verzerrt wird. Was Fragen nach dem Wahrheitsgehalt von Bildern sowie den Tücken der Wahrnehmung aufwirft. Und welche Rolle spielt dabei eigentlich Technologie?