Musik und Menschlichkeit – Neiyla mit der Kindernothilfe Österreich in Chile

Kindern in den ärmsten Regionen der Welt ein besseres Leben zu ermöglichen, das ist das erklärte Ziel der Kinder­nothilfe Österreich. Die Musikerin Neiyla engagiert sich schon seit einigen Jahren für die Hilfsorganisation. Als Bot­schafterin der Kinder­nothilfe besuchte sie vor Kurzem fünf ihrer Projekte in Chile.

© Kindernothilfe Österreich — Kindernothilfe-Botschafterin Neiyla in Chile

Lena Hoffelner aka Neiyla ist soziales Engagement wichtig. So unterstützte sie etwa schon vor einiger Zeit das Kinder­nothilfe-»Herzens­projekt« Baan Doi in Nord­thailand und stellte diesem mit dem Song »Unthinkable« einen musikalischen Begleiter zur Seite: »Let’s do the unthinkable. Let’s make it possible.«

Zuletzt reiste die aus Oberösterreich stammende Musikerin gemeinsam mit einem Team der Kinder­nothilfe nach Chile, um fünf Projekte in Santiago und Concepción zu besuchen. In diesen setzt man sich für Kinder­rechte ein und bietet Kindern aus besonders schwierigen Lebens­situationen Bildung, Freizeit­angebote sowie sozialen Halt.

Selbstbestimmtes Leben

Platzmangel, prekäre Wohnsituationen, Alkohol- und Drogen­missbrauch, Gewalt durch rivalisierende Banden – so sieht der Alltag in den Armen­siedlungen Chiles aus. Unzählige Kinder wachsen dort unter schwierigsten Bedingungen auf. Die Kinder­nothilfe schafft mit ihren Einrichtungen sichere Räume, in denen Talent gefördert und Bildung ermöglicht wird. Für viele Kinder der erste Schritt in ein selbst­bestimmtes Leben.

Mit ihrer Musik etwas bewegen zu können, ist Neiyla ein großes Anliegen. Bei ihrem Besuch in Chile hatte sie auch eine positive Bot­schaft des Empower­ments mit dabei und performte ihren Song »Yes« für die Kinder und Jugendlichen. Dessen Message: Glaub an dich selbst!

Kreativ und engagiert

»Die Kinder beschrieben die Einrichtungen als Zuhause oder sogar als Herz in ihrem Körper. Ich war beeindruckt von ihrer Offenheit, Vision und Eloquenz – und davon, wie kreativ und engagiert sie sich sozial einbringen«, schildert die Musikerin ihre Erfahrungen vor Ort. Mehrere Kinder hätten auch erzählt, dass sie vor dem Projekt­besuch sehr schüchtern gewesen seien und nun selbst­bewusst auftreten würden, weil ihnen Raum fürs Aus­probieren und Fehler-Machen gegeben werde. Neiyla: »Es bedeutet mir sehr viel, einen so direkten Einblick in die Arbeit der Kinder­nothilfe und das Leben der Menschen in Chile erhalten zu haben.«

Wer die Kindernothilfe Österreich unter­stützen möchte, kann dies mit einer Spende tun. Näheres unter www.kindernothilfe.at/helfen.

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