Akt mit SMS

Wir haben wieder etwas im Netz gefunden: Gemälde, die dich antexten. Und weil wir das nicht einfach reposten wollen, haben wir uns etwas zu Werken im KHM Wien & Co. überlegt. Weitere Vorschläge herzlich willkommen.

Will mir das Gemälde etwas sagen? Bin ich zu blöd um den Sinn zu verstehen? Goldener Schnitt, Symbole, Codes, Geschichte? Dabei könnte es so einfach sein. Wer auch schon mal im Mumok, Kunsthistorischen Museum oder der Albertina rumgestanden ist und sich Gedanken darüber gemacht hat, was sich die dreinschauenden Ölgemälde so denken müssen oder uns sagen wollen, wenn sie nur könnten, dem ist nun geholfen.

Natürlich Tumblr

Der brilliante Tumblr-Blog „If Paintings Could Text“ hat sich dieser Frage angenommen und den Kunstwerken einfach ein Smartphone in die Hand gedrückt, um selbst Antwort zu liefern, in Form von SMS. Können wir auch, dachten wir uns. Immerhin haben wir ja hier in Österreich ein paar epochale Kunstwerke hängen.

Die Nachrichten, die wir bekommen haben, sind erstaunlich. Kaiserin Sissis Augenbrauen sind on fleek, Egon Schiele hat eh klar sexuelle Probleme, oder ja, Grindr, da ist alles dabei. Ob wir jetzt gescheiter sind, wissen wir auch nicht. Aber hey, es hat doch einmal geheißen, dass jede Zeit ihre eigene Interpretation von Kunst hervorbringt. Diese Interpretation wäre immerhin unserer Zeit richtig angemessen.

Die Gemälde aus dem Kunsthistorischen Museum und Belvedere kann man auch in echt betrachten und Freunden (oder uns) Whatsapp-Nachrichten schicken.

 

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