Ironie macht Spaß

»Komm zu The Gap!«, hat Chefredakteur Stefan Niederwieser damals gesagt. »… da wird man zwar nicht reich [Check!], aber berühmt [darauf wart ich noch].«

Wenn man sich von Werner Sturmberger ein paar persönliche Details schicken lässt, sollte man sich besser auf einen Ironystorm einstellen. Freut uns total. Echt. Hey. Er möchte also gern neuartigen Kulturtechniken offener gegenüber stehen … Selfies etwa [siehe Foto]. Er macht auch was mit Medien. Und er legt auch auf. Mit Werner Sturmberger kann man herrlich seine Zeit im Sumpf der Ironie verschwenden. Das lernt man heute offenbar an der Soziologie, dort ist er nämlich Studienassistent und Tutor, bzw. war es vier Jahre lang – hat sicher seine Arbeit viel zu gut gemacht. Mit fertigem Politikwissenschaftsstudium. Sicher mit Auszeichnung. Nein, echt jetzt, mit Auszeichnung. Damit schreibt er jetzt als Freier für die „Qualitätsmedien“ Heureka (Falter Verlag), Biorama oder The Gap. Gern über Musik, die die Grenzen des ästhetisch Machbaren verschiebt. Darüber, warum Ironie noch kein Inhalt ist, sondern eine Ausdrucksform, die allzu gern mit Inhalt verwechselt wird. Oder aktuell über österreichische Musiker am Theater. Damit kennt er sich aus, spielt selbst seit zwei Jahren am Wiener Schauspielhaus als Theatermusiker. Erste Ironiegeige, munkelt man.

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