SimCity

Nach wie vor ist die Idee dahinter ein Garant für schlaflose Nächte. Profis könnten sich aber ob der winzigen Karten unterfordert fühlen. Diesbezüglich sollte unbedingt nachgebessert werden.

Das unverwüstliche Spielprinzip von „SimCity“ findet sich auch im liebevollen Remake wieder: als Bürgermeister eine Stadt aus dem Boden stampfen und sie zu Ruhm und Wohlstand führen. Da werden Gebäude errichtet, Straßen ausgebaut und die Grundversorgung gewährleistet. Später sorgen Einrichtungen wie Stadtflughafen, Messegelände und Universität dafür, dass die aufstrebende Megacity weiter gedeiht und ihre Bewohner zufrieden bleiben. Letztere sind durchaus anspruchsvoll und verlangen regelmäßig nach Neuem oder mehr vom Alten.

Kleine Logiklücken wie Löschfahrzeuge, die schon mal um ein brennendes Gebäude kreisen ohne es zu löschen, sind Details, die nicht sonderlich schwer ins Gewicht fallen. Dass die Karten aber an sich viel zu klein gerieten, schmerzt gewaltig. Hat man erst einmal das Prinzip verinnerlicht, dauert es keine Stunde, bis der Bauplatz ausgereizt ist. Nun heißt es abreißen oder eben verzichten. Oder man lässt den Müll einfach liegen; dann kommt ein Monster und haut auf der Suche nach Nahrung ein paar Gebäude um. Kein Witz, sondern eine von mehreren Naturkatastrophen.

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