Austroalles – Mwita Mataro präsentiert sein Debütalbum als Solokünstler

In den rockigen Liedern seines Solodebüts »Austrodrama« singt Mwita Mataro über persönliche Erfahrungen und die konstante Identitäts­findung eines jungen Menschen.

© Angélica Sabina

Mit seinem Album »Austrodrama« bereichert Mwita Mataro die Wiener Musik­szene um die Gedanken eines lokalen Virtuosen. Nachdem er bereits mit der Band At Pavillon und zuletzt mit dem Kinofilm »Austroschwarz« Bekannt­heit er­langt hat, wagt sich Mataro nun mit in Deutsch gehaltenen Geschichten über intime Liebes­beziehungen und die eigene Identitäts­findung auf eine weitere Etappe seiner künst­le­rischen Reise.

Das Album ist voll mit rockigen Songs und ein­gän­gigen Hooks. Und gleich der Opener »Grüße Sie« zeigt auch inhaltlich, was hier zu er­war­ten ist. Mataro bittet die Hörenden mit der titel­gebenden Ansage nämlich nicht nur ins Album herein, sondern zeichnet gleich auch ein Bild seiner Erlebnisse und Er­fahrungen. Da geht es etwa um Bewirtung beim »Standl-Peppi« oder die Nachricht an die eigenen Eltern, dass er es nun endlich als Künstler in Österreich ge­schafft habe.

Austroempowerment

Der Albumname und der Titeltrack sind eine offen­sicht­liche Referenz auf den Kino­erfolg des Musikers und Regisseurs. Facetten seiner Per­sönlich­keit erforschend beschreibt Mwita Mataro in dem Song die Vorfreude darauf, zum ersten Mal mit seinem Vater über das eigene Liebes­leben zu reden – eine Folge des Films. Mwita Mataro macht sich hier selbst zum Thema und beschreibt das Empowerment, das er durch »Austroschwarz« er­­lebt hat: »Ich danke dir / Nur wegen dir / Seh ich mich in einem anderen Licht«.

Zwischen Identitätsfindung und Ausgrenzung (»Schwarzer Hase«), den Wir­rungen der eigenen Gefühle (»Magdalena«) oder Rück­blicken in die Kindheit (»Was ist das für ein scheiß Geschwister­streit«, »Als wir Kinder waren«) ist Mwita Mataros Solo­debüt eine inhaltliche sowie musikalische Bereicherung. Die Songs wirken dabei wie kleine Gucklöcher ins Private und zeigen ein besonderes Gespür für Dramaturgie. Das sehn­süchtige Singen des Namens »Magdalena« oder der Aufschwung des ersten Refrains von »4 Uhr nachts« demonstrieren Detail­verliebtheit und erweitern Mwita Mataros künstlerische Palette um ein weiteres Projekt – eines voller »Austrodrama«.

Mwita Mataro »Austrodrama«

Das Album »Austrodrama« von Mwita Mataro erscheint am 23. Oktober 2026 bei Las Vegas Records. Die nächsten Konzert­termine des Musikers: 21. Oktober, Graz, Music-House — 26. Oktober, Wien, B72.

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