Eine Auswahl zum Mitmachen aus dem Marco Polo Cityguide „Wien für Wiener 2017“

Wir haben die besten Mitmach-Hotspots aus dem neuen Marco Cityguide „Wien für Wiener 2017“ für euch zusammengetragen. Workshops und Gruppenaktivitäten aus allen Bereichen bieten Möglichkeiten, Wien interaktiv zu erleben.

1 – Play:Vienna

Seit 2012 verwandelt Play:Vienna die Stadt regelmäßig in einen riesigen Spielplatz. Das Kollektiv namens „The Street Game Conspiracy“ organisiert nicht nur Spiele auf den Straßen Wiens, sondern veranstaltet auch monatlich die „Urban Game Clinics“. Hier kann jeder Spiele mitbringen, die dann gemeinsam getestet, kritisch unter die Lupe genommen und perfektioniert werden. Vom Spiel „dating death“, bei dem man entweder die wahre Liebe oder den Tod findet, bis hin zu „3rd Eye: A Photo Assassination Game“, hat das Kollektiv einiges zu bieten.

2 – Schule für Dichtung

Die „Vienna poetry school“ ist die richtige Adresse für große und kleine Dichter und solche, die es noch werden wollen. Renommierte Autoren leiten analoge und digitale Klassen, in denen besonders viel Wert auf das praktische Üben gelegt wird. Kostenfreien Dicht-Unterricht gibt es zum Beispiel mit Sybille Berg, die in ihrer Onlineklasse „hitler hatte angst vor katzen“ die Lernenden dazu auffordert, einen Prosatext über das Böse in der Welt zu verfassen.

3 – Energie- und Reparaturcafé

Der Wegwerfgesellschaft zum Trotz hat sich diese Initiative dem Reparieren von kaputten Dingen gewidmet. Kostenfrei stehen euch Reparaturberater und Energieexperten zur Verfügung, die euch bei der Wiederbelebung eurer Geräte unterstützen. Grenzen gibt es (fast) keine, denn gemeinsam wird versucht, alles zu retten, wofür es noch Ersatzteile gibt. Zwei Events werden regelmäßig organisiert: Der Beratungsraum findet jeden letzten Montag im Monat statt, der offene Werkstatt(t)raum jeden zweiten Donnerstag im Monat. Mitbringen könnt ihr dabei alles, was ihr in einer Hand tragen könnt: von der kaputten Holzschatulle der Oma bis hin zum defekten Wecker oder Toaster.

4 – Supersense

Supersense steht für analoge Produkte wie Polaroid, Vinyl oder Plakate, aber auch für authentische Küche. Im Aufnahmestudio könnt ihr „direct to disc“ Platten aufnehmen und in der umgebauten Telefonzelle einminütige Singles kreieren. Kulinarisch setzt man ausschließlich auf Produkte von österreichischen Kleinproduzenten und zieht auch hier die Idee „Qualität vor Quantität“ durch.

5 – Happylab

Ihr möchtet eure Weihnachtsgeschenke dieses Jahr fräsen oder 3D-drucken? In Österreichs erstem „Fab Lab“ könnt ihr die dafür nötigen Workshops besuchen oder eigene Projekte umsetzen, für die es digitale Produktionsmaschinen wie Vinylplotter oder Lasercutter braucht. Ab 9 Euro pro Monat ist man in der Familie der Maker dabei.

6 – Radiokulturhaus

Das Funkhaus-Gebäude ist nicht nur ein architektonisches Prachtstück, sondern dient auch als Veranstaltungsort für öffentliche Lesungen und Konzerte. Darüber hinaus könnt ihr in Backstage-Führungen mal hinter die Radiokulissen blicken und die Geschichte des Hauses näher kennenlernen. Und vielleicht begegnet ihr dabei sogar eurem Lieblingsmoderator von Ö1, Radio Wien oder FM4 …

7 – NOBNOBs

Die Wiener Zuckerlmanufaktur NOBNOBs bietet neben dem Verkauf und der Schauproduktion auch die Herstellung von eigenen Süßwaren nach Ladenschluss an. Bei den Rohstoffen wird auf ätherische Öle und natürliche Färbemittel gesetzt. So kommen Bonbons in Geschmacksrichtungen wie „Kakao Chili“ oder „Geröstete Kürbiskerne Vanille“ zustande, die ihr nach der Fertigung gleich essen, mitnehmen oder verschenken könnt.

 

Der Cityguide „Wien für Wiener 2017“ ist vor kurzem erschienen und birgt besonders spezielle Tipps, die auch für so manchen Wien-Kenner interessant sein können. Der Marco Polo Guide entstand in Kooperation mit The Gap. 

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