Pias Musikjahr 2017

Alle Jahre wieder: Kurz vor Weihnachten ist es Zeit für die Jahrescharts unserer MusikredakteurInnen. Wie schon 2016 passiert das in selbst gewählten Kategorien. Lest hier, was Pia im letzten Jahr musikalisch bewegt hat.

© Felix Egger

Erinner ich mich in ferner Zukunft von meinem Raumschiff aus an 2017, global und allgemein, werde ich nicht unbedingt an ein sehr herausragendes Musikjahr denken. Epische Alben, die noch darüber hinaus Bestand haben könnten, fehlten mir heuer.

Live gab es dafür sehr große und unvergessliche Acts (M.I.A., Kamasi Washington, Flying Lotus) und sonst sind jedenfalls die Shows von SOHN und die Heimlich Nächte hängengeblieben.

Man kann aber behaupten, dass es ein besonders herausragendes Jahr für österreichische Künstlerinnen war: Ankathie Koi hat ein erwähnenswertes Soloalbum gemacht und mir damit heiße Sommerohrwürmer beschert, Mira Lu Kovacs mit 5K HD ein schönes Projekt gestartet und Mavi Phoenix‘ Shows haben ein neues Level erreicht. Außerdem sollte man spätestens zum Ende dieses Jahres die Namen Lea Santee, Bitten By und Farce unbedingt kennen.

Außerdem:

Pias Kategorien: I can’t even, Dreierliste, Zufall? Ich glaube nicht, Heavy Rotation, Songwriting Großartigkeit, Bestes Aufeinandertreffen von Menschen, eigentlich nicht mein Kaffee

I can’t even

Ich lieb den Stress. So sehr. Mit Sicherheit der Song, der mein Jahr am besten beschreibt. Bless.

Dreierliste

Wer Stress liebt, braucht auch Entspannungsphasen. Most relaxed to:

Zufall? Ich glaube nicht.

1992 Deluxe heißt das heuer erschienene Album von Princess Nokia. 1992 ist auch mein Geburtsjahr! Mind blown? Jetzt legt sie nach:

Heavy Rotation

Wer Lines wie „I got a kitchen with a food corner only for the kittens“ dropped, dem gebührt Ehre.

Songwriting Großartigkeit

Trettmann #D.I.Y.

Tretti, du Held. Das war von Anfang an pure Liebe. Er hat mit seinen Hymnen das letzte Drittel meines Jahres stark geprägt. Und vom humble bleiben, wenn man extrem gefeiert wird, versteht der gute Trettmann mindestens so viel wie Kendrick.

Eigentlich nicht mein Kaffee, trotzdem super

Eigentlich echt nicht. Der Song hätte auch in die Kategorie „didn’t see this coming“ gepasst und um ganz ehrlich zu sein, fällt er auch ein bisschen unter sexy time. Bitte verwendet das nicht irgendwann gegen mich, es ist nur der eine Song. Ein Lovesong. Von Yung Hurn. Wtf, verrückt!

Bestes Aufeinandertreffen von Menschen

Um genau zu sein: Falco und die Jungs von Flut haben sich höchstwahrscheinlich nie kennengelernt. An dem „Auf der Flucht“ Cover, das im Rahmen der Junge Roemer Woche zu Falcos 60er entstanden ist, hätte er aber sicher nichts auszusetzen gehabt, weil die Flutis das sehr gut gemacht haben. Außerdem sind sie auch außerordentlich gut darin, eigene Songs zu schreiben. Ihr Debutalbum wird freudig erwartet.

Gänsehaut

Immer wieder wie keine andere.

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