Es kommt gar nicht so selten vor, dass große oder schwere Dinge über weite Strecken transportiert werden müssen. Die Laderäume der üblichen Fahrzeuge reichen manchmal nicht aus. Entweder ist der verfügbare Platz nicht ausreichend oder das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs wird beim Transport überschritten.

In dem Fall ist es sogar gefährlich, weil sich das Fahrverhalten eines Autos drastisch verändert, wenn es schwer beladen oder sogar überladen ist. Deshalb ist es mitunter äußerst hilfreich, wenn ein Anhänger zur Verfügung steht. Allerdings ist die Anschaffung eines Pkw-Anhängers nicht besonders wirtschaftlich, wenn das Gefährt nicht regelmäßig genutzt wird.
Für gelegentliche Nutzung einen Anhänger mieten
Wer nur hin und wieder sperrige Teile transportieren muss, kann sich für geringe Gebühren einen Anhänger mieten. Dadurch fallen lediglich die Kosten für den tatsächlich genutzten Zeitraum der Miete an. Zumeist wird täglich abgerechnet. Für eine mehrtägige Nutzung werden meistens günstige Pauschalpreise angeboten. Diese können im Voraus erfragt werden. Das Mieten eines Anhängers bietet noch einen weiteren Vorteil. Die Nutzer*innen können sich für den jeweiligen Einsatzzweck einen geeigneten Pkw-Anhänger aussuchen.
Zum Transport kleinerer Dinge eignet sich ein Einachsanhänger besonders gut. Dieser ist leicht in der Handhabung. Zum Transport schwerer Dinge eignet sich ein Zweiachser deutlich besser. Solche Anhänger sind mit zwei Achsen ausgestattet, die sehr eng hintereinander angebracht sind. Deshalb gelten sie rein rechtlich gesehen ebenfalls als Einachsanhänger. Als Fahrer*in muss man bei der Beladung jedoch unbedingt darauf achten, dass die maximale Anhängelast des Fahrzeugs nicht überschritten wird. Wie hoch die zulässige Anhängelast von dem jeweiligen Pkw ist, steht in den Zulassungspapieren. Auch auf die zulässige Stützlast an der Anhängerkupplung sollte geachtet werden.
Warum einen Anhänger mieten?
Wer nicht regelmäßig größere oder schwere Dinge transportieren muss, sollte sich aus wirtschaftlichen Gründen lieber keinen eigenen Pkw-Anhänger anschaffen. Neben den Anschaffungskosten fallen auch laufende Kosten an. Das bedeutet, ein Anhänger verursacht auch dann Kosten, wenn er einfach nur in der Garage steht und gar nicht genutzt wird. Es fallen neben den Steuern auch Versicherungskosten an. Zudem muss auch ein Anhänger alle zwei Jahre zum TÜV beziehungsweise zur »Pickerl«-Überprüfung. Daher fallen oftmals auch Wartungs- und Instandhaltungskosten an. Im Laufe der Zeit summieren sich diese Kosten. Es ist empfehlenswert, dass sich Interessent*innen vorsorglich über anfallende Kfz-Steuern und Versicherungsbeiträge informieren.
Eine Faustregel besagt, dass sich der Kauf eines Anhängers nur dann lohnt, wenn er mindestens einmal pro Monat benötigt wird. In allen anderen Fällen ist es deutlich günstiger, sich bei Bedarf einen Anhänger zu mieten.
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