Praktikanten-Paint

Microsoft hat angekündigt, die Malsoftware Paint langsam, aber sicher zu killen. Unsere Volontärinnen und Volontäre würdigen das Kult-Programm mit Kopien großer Gemälde.

© Montage: The Gap

Nach 32 Jahren wollte Microsoft die Zeichen-Software Paint langsam, aber sicher zu Grabe tragen. Deshalb erschien sie auch auf einer Liste von Programmen, die ab Herbst nimmer upgedatet werden. Das führte zu einem weltweiten Nerd-Aufschrei, der sogar einen pietätvollen Hashtag hervorbrachte: #RIPMSPaint. Abertausende Fans des Kult-Programms nahmen das zum Anlass, um Abschiedsbilder zu malen.

Dabei verschwindet das Programm nicht sofort. Alle Funktionen sind bereits in Paint 3D erhalten, der im Frühjahr erschienen Nachfolge-Software, und das Ur-Programm wandert in den Windows Store. Das stellte der IT-Konzern Microsoft nochmal in einem Blogpost fest.

In Anlehnung an die Nitsch-Kopien von The Gap haben sich Praktikantinnen und Praktikanten von The Gap und Biorama an Paint-Kopien großer Kunstwerke gemacht. Ja, allen Unkenrufen zum Trotz:

Hier sind die Werke:

Die Pistolen sind ganz gut getroffen. l.: Maria Lassnig r.: Zoran Sergievski
„Der Teufel steckt im Detail“, meint Biorama-Praktikant Hartmut Derler. o.: Pablo Picasso u.: Hartmut Derler
Schon ganz gut: l.: Hundertwasser r.: Stéphanie Krischel
Ok, zugegeben, das Bild ist älter, aber zu gut, um es vorzuenthalten. r: Marlene Mautner 2015, l: Nitsch „Fotografischer Akt“

#RIPMSPaint, wir waren dabei. Eine Anleitung, wie man mit MS Paint die Mona Lisa nachzeichnet, findet ihr übrigens hier:

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