Child Of Eden

Ein in vieler Hinsicht fantastischer und einzigartiger Rail-Shooter, der Farben und Musik feiert. Leider setzt sein Autor Tetsua Mizugushi nicht auf Zugänglichkeit.

»Child Of Eden« hat mich schon einiges an Nerven gekostet und wird das noch weiter tun. Zuerst weil ich nicht reingekommen bin. Tetsua Mizugushis »Rez« war ein Klassiker, vom Nachfolger wollte und durfte man sich viel erwarten. Es ist abermals ein farbenprächtiger Rail-Shooter mit esoterischer Story (eine Schönheit retten und irgendwie auch das Internet) und feinem Techno-Soundtrack, der sich durch den Spieler verändert. Und diesmal sogar mit Kinect-Steuerung. Genau mit dieser gelingt mir aber das Spiel im Rhythmus nicht und dann kommt man nicht in den Flow, weil sich die Musik nicht mit dem Spiel ändert. Mit dem Controller gelingt mir ebendies besser … nun kostet der Schwierigkeitsgrad weiter Nerven. »Child Of Eden« macht es wohl nicht nur mir in mehrfacher Hinsicht nicht leicht, ist aber im gleichen Ausmaß ein außergewöhnlicher und großartiger Titel. Mizugushi hätte uns viel Freude damit machen können, dass er das Spiel zugänglicher gestaltet ohne etwas von seiner Einzigartigkeit einzubüssen, das war ihm aber offensichtlich kein Anliegen.

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