Eleven: Eleven

History Lesson – Come ist kein Haushaltsname geworden, aber besser, als es die Zeit (´92: ”Grunge”, ”Alternative”) eigentlich zugelassen haben sollte. Fuck Off, Sonic Youth!

Pfui Teufel, ist das auch schon wieder über zwanzig Jahre her! Kann ich mich noch erinnern, war ich dabei, habe ich schon inhaliert? Schwer zu sagen, aber wenden wir uns dem ´92 aufgenommen Artefakt zu, der Debüt-LP von Come. Eine Truppe existentialistischer Alkoholiker, die im Spannungsfeld von motherfucking Grunge und intakten Underground-Roots tatsächlich ganz kurz ein gängiger Name in Alternativhaushalten war. Vor allem auf Grund dieser Platte, die heute noch erschreckend früher-war alles-besser-gut klingt. Ich liebe Thalia Zedek, als Sängerin, Person und Gitarristin, habe viel zu viel Musik von ihr und finde auch alles, was sie macht, gebührlich toll. Trotzdem: ”Eleven:Eleven” ist ein Höhepunkt, vehement, übertrieben, dunkel und exzessiv. Das Werk einer Band, die es wissen will und nichts zurückhält. Das kann auch die beigepackte Live-CD, die niemand braucht nicht kaputtmachen.

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