Resident Evil: Afterlife

Einmal mehr liegt die Hoffnung der Welt in den Händen von Alice, einem Klon mit Superkräften. Ungünstig, dass sie diese gleich zu Beginn verliert, denn der Virus breitet sich unaufhaltsam aus.

Die Welt steht am Abgrund. Noch immer. Alice (Milla Jovovich) will es der Umbrella Corporation heimzahlen; schließlich ist jene für den Ausbruch des tödlichen Virus verantwortlich. Als sie ihre Superkräfte verliert und von einer letzten Zufluchtstätte in Alaska hört, ändert sich ihr Plan. Gibt es vielleicht doch noch Hoffnung für die letzten Überlebenden?

Nach dem Totalausfall in Teil 3 („Extinction“), der ein denkbar unpassendes Westernszenario bot, geht es nach hektischem Beginn bald gemächlicher zu. Der Kniff, ihrer Superkräfte beraubt zu sein, ist billig aber effektiv – phasenweise lässt Regisseur Paul W. S. Anderson mit seinem Film erahnen, wohin die Reise hätte gehen können. In eine bedrohliche, dem Untergang geweihte Welt, wo hinter jeder Ecke der Tod lauert. Gut, so ist es dann auch in „Resident Evil: Afterlife“; doch durch das teils aberwitzige Tempo, den stylischen Kampfeinlagen und unfassbar dummen Sprüchen ist es kein gruseliger oder spannender Film geworden, nicht einmal ein guter Actionfilm. Da fehlt es an Konsistenz und der Fähigkeit, eine Geschichte einigermaßen glaubhaft zu erzählen. Doch was ist zu erwarten, wenn die Hauptdarstellerin am besten ist, wenn sie den Mund hält? Immerhin kommen Liebhaber einzelner, gut gemachter Actionsequenzen ordentlich auf ihre Kosten.

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