Brutales Lego

Auf der Suche nach einem neuen Hobby? Wie wäre es damit, Gebäude des Brutalismus und Modernismus aus Lego nachzubauen? Arndt Schlaudraff dürfte das zumindest große Freude bereiten, wie sein Instagram-Account Lego_Tonic zeigt.

Beim Stichwort "brutales Lego" denkt man vielleicht zuerst an die Kindertage zurück und den Moment, in dem sich ein nicht weggeräumtes, hinterlistiges Steinchen unter den eigenen Kinderfüßchen breit machte. Ein Schmerz, den man niemals vergisst. Dass aber auch Erwachsene mit Lego "spielen", haben wir vor allem dem Architekten Adam Reed Tucker zu verdanken, der die Lego Architecture Sets begründete – Bausätze, mit denen man Miniaturen des Louvre, des Trevi Brunnen oder des Weißen Hauses nachbauen kann.

Kreative Menschen auf der ganzen Welt lassen sich aber natürlich nicht vorschreiben, was sie mit den berühmten "Bricks" machen und das ist ja eigentlcih auch der Sinn von Lego – Kreativität zu fördern. Arndt Schlaudraff zum Beispiel verwirklicht aus Liebe zu brutalistisch und modernistischer Architektur eben solche Gebäude. Das ist an und für sich schon einmal ziemlich viel Arbeit – mit drei Stunden muss man als geübter Lego-Architekt schon rechnen – und wird zum Beispiel dann herausfordernd, wenn es um Kurven und Rundungen geht. Auch Bauhaus-Gebäude, die auf das ungeübte Auge vielleicht einfach wirklich, erweisen sich wegen der vielen aufeinandergesetzten Kuben als kompliziert. An Brutalismus fasziniert den Brick-Baumeister, dass die Gebäude wie große begehbare Skulpturen wirken, die immer wieder neue Blickwickwinkel möglich machen.

Einige seiner neuesten Werke hat uns Arndt Schlaudraff freundlicherweise zur Verfügung gestellt, weitere findet man auf seinem Instagram-Account Lego_Tonic.

Bild(er) © Arndt Schlaudraff
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