Creative Industries Austria: Improper Walls im Porträt

Das Improper Walls in Rundolfsheim-Fünfhaus ist ein Art Space für urbane und zeitgenössische Kunst, Illustration und Mulitmedialen Elementen. Wir haben uns mit den Machern zum Gespräch getroffen, um über gemeinsame Leidenschaften und den Endorphin-Flash nach einer gelungenen Ausstellungseröffnung zu sprechen.

© Chris Ramos

Improper Walls in der Reindorfgasse im 15. Bezirk ist mehr als eine Galerie. Das Besondere am Konzept ist vor allem der Non-Profit-Zugang der InhaberInnen. Diese fungieren innerhalb ihres Kulturvereins als Beraterinnen und führen durch den Prozess der Ausstellungsvorbereitungen. Darüber hinaus leiten die Gründerinnen Ale, Elisabeth, Justina, Urte und Elizabeth gemeinsam eine Kreativagentur. The Gap hat sich zum Gespräch getroffen, um über gemeinsame Leidenschaften und den Endorphin-Flash nach einer gelungenen Ausstellungseröffnung zu sprechen.

Lass uns am Anfang anfangen. Wo seid ihr aufgewachsen?

Im Süden der mexikanischen Wüste, in den mit Pilzen überbordenden Wäldern Litauens, dem höchsten Gipfel Österreichs und den regenreichen Gewässern von Seattle.

Wie sieht euer bisheriger Werdegang aus?

Wir kombinieren unsere Fähigkeiten, Kreativität, Leidenschaft und unser Wissen. Jede von uns hat einen anderen Bildungsweg hinter und vor sich – so machen wir das Beste aus jedem unserer Projekte.

Was ist die Geschichte hinter dem Art Space Improper Walls und wie habt ihr euch gefunden?

Wir haben uns irgendwo zwischen unbegrenzten Möglichkeiten und dem Gesetzt der Anziehung, auch ‚Law of Attraction’ gefunden. Wichtig ist uns aber vor allem die Zukunft. Wir wollen weiterhin miteinander arbeiten.

© Chris Ramos

Was ist das Schönste, dass ihr kennt?

Ale: Essen, das Jetzt, Kunst

Elisabeth: Wasser, Himmel, Einheit

Justina: (Planet 18692, Spot 42)

Urte: sucht noch

Elizabeth: Whirled Peas 

Wie schafft ihr es, euren Art Space von Anderen abzugrenzen? Bzw. wo finden sich Gemeinsamkeiten und neue Chancen?

Improper Walls ist der Topos für unsere Persönlichkeit. Wir sehen uns als Brücke, die Menschen verbindet und unterstützt. In unserem Fall indem wir KünstlerInnen und Publikum von verschiedenen Ländern, mit verschiedenen Hintergründen und verschiedenen Ansätzen miteinander verbinden. Das Gemeinsame ist die Liebe zur Kunst und wir wollen dafür eine Plattform schaffen. Für alles was sie bewirken kann.

© Simp

Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag von euch aus?

Wir haben immer das Gefühl, nicht genug getan zu haben. 

Könnt ihr uns eine lustige Story erzählen, die euch während der Arbeit passiert ist?

Lieber nicht.

Was motiviert euch immer weiter zu arbeiten?

Wir sind uns bewusst, wie viel Freiheit wir haben. Die Möglichkeit, gemeinsam etwas zu schaffen motiviert uns primär. Danach kommt der Endorphin-Flash, wenn ein Projekt erfolgreich war.

 Wie wählt ihr Künstler aus?

Am wichtigsten sind uns Qualität und Enthusiasmus um gemeinsam erfolgreich zu sein.

Welches Projekt ist als nächstes geplant?

Jetzt, Mitte September landen wir in Litauens Hauptstadt, Vilnius. Gemeinsam mit den in Wien lebenden KünstlerInnen Z, Perkup, nita. und Boicut sind wir Teil der Open Gallery der Loftas Art Factory, einer identitätsstiftenden Kulturinstitution in Vilnius. Parallel dazu arbeiten wir am Launch unseres Online Shops um die Prints unserer KünstlerInnen 24/7 erhältlich zu machen und wir werden das gebührend am 15. September mit einer Art Print Show in der Galerie feiern (übrigens während des Reindorfgassen Sommerfests, das jedes Jahr in unserer wunderbaren Straße stattfindet.) Nächstes Jahr werden wir uns in einer neuen Ausstellungsreihe auf Emerging Artists konzentrieren und weitere Trends der zeitgenössischen Kunst-Subkulturen aufgreifen.

© Chris Ramos

Neben dem Art Space hab ihr auch eine Agentur. Worauf liegt euer Fokus?

Als Agentur bemühen wir uns die Anforderungen unserer KlientInnen zu erfüllen, aber ohne Abstriche in der Einzigartigkeit des künstlerischen Anspruchs im finalen Produkt.

Welche Blogs und Online Magazine checkt ihr täglich? Welche Magazine und Zeitschriften habt ihr abonniert?

The Gap, offensichtlich. Daneben noch Vice, Popshot, goodnight.at , Dazed and Confused, Widewalls, ignant, Wiener Würstelstand, Vangardist.

Wie bringt ihr Elemente und Technologien in deine Arbeiten mit ein?

Nur Alientechnologie und Geheimnisse aus einer anderen Welt, die wir leider nicht teilen können. Eines Tages wird die Welt bereit sein! 😉

Welche Pläne habt ihr für die Zukunft?
Wir wollen die Kunstszene in Wien mitentwickeln.

Hier geht’s zur Homepage von Improper Walls, hier zu unseren anderen Beiträgen aus der Reihe Creative Industries im Porträt. 

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