Hustle & Gomorra

Wo geht Fear und Loathing besser als in Las Vegas? Die Fotografin Stefanie Moshammer hält die Parallelwelt aus Geld & Sex in einem Bildband fest.

Wer nach Las Vegas kommt, sucht eines dieser beiden Dinge – Arbeit oder Vergnügen. Nirgends auf der Welt gibt es einen vergleichbaren Ort, der so für rauschhaft Verlockendes und sündhaft Teures steht wie die Wüstenstadt inmitten Nevadas. Die Österreicherin Stefanie Moshammer war dort, um das Epizentrum von Glücksspiel, schnellem Geld und Prostitution mit ihrer Kamera zu erkunden.

A$AP

„Las Vegas is the strip club capital of the world“, beschreibt sie selbst ihren Bildband „Vegas and She“. Geworden sind es während des dreimonatigen Aufenthalts Bilder über die Menschen dort. Deren Mädchen und Zuhälter, die des schnellen Geldes wegen nach Vegas kommen, und die Stadt wohl nicht mehr so einfach verlassen können. Gefangen an Mechanismen des Geschäfts, dem ein oder anderen Stoff verfallen oder einfach dem Money wegen, wer hier her kommt, bleibt entweder für ein Wochenende oder eben wirklich lang.

Griechische Komödie und überlange Fingernägel

Stefanie Moshammer schafft es, diese tragische Szenario einzufangen. Ob Wüstenlandschaften und glitzernde Puff-Interieurs oder hautnahe Portraits der Thugs und Prostituierten, Illusion und Wirklichkeit liegen in den Bildern über Las Vegas nahe beieinander. Zwischen den Fotos gibt es auch immer wieder Textelemente und Zitate der gezeigten Menschen, was den Bildern damit zusätzliche Tiefe verleiht.

Alle Fotos stammen aus dem Bildband „Vegas and She“ von Stefanie Moshammer. 

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