Die Herrschaft der Schatten

Hayden »Anakin Skywalker« Christensen sieht sich einmal mehr mit einer dunklen Macht konfrontiert. Das Lichtschwert hat er gegen Taschenlampen und Lichterketten eingetauscht.

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Mysteriöse Schatten schnupfen Menschen und sorgen dafür, dass nicht einmal mehr deren Leichen oder Skelette übrigbleiben. Eine kleine Gruppe kann dennoch überleben und versucht nun mit diversen Lichtquellen bewaffnet der Dunkelheit zu entkommen. Die Idee klingt eigentlich recht creepy und beruht auf einer urbanen Legende aus den USA mit dem romantischen Namen Croatoan (»Supernatural«-Seher werden hier wohl innerlich aufschreien). Die Umsetzung ist, zumindest für die ersten zehn Minuten, auch durchaus gelungen: vor allem die Licht- und Schattenspiele der Kamera erzeugen eine gruselige Atmosphäre, werden in dieser Form jedoch allzu häufig wiederholt, wodurch die Spannung bald völlig flöten geht. Wenn dann auch noch die megahysterische Thandie Newton daherkreischt, ist man schon fast gewillt, den Mute-Knopf zu betätigen. Und auch der sonst so souveräne John Leguziamo wirkt wie ein Schatten seiner selbst.

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