Ball Peen Hammer

Seid ihr bereit, euer Herz brechen zu lassen? Ja?

Dann geht dort rüber, zu diesem schwarzen Cover, dem Comic mit den schwarz gefärbten Blatträndern. Es heißt „Ball Peen Hammer“. Schlagt es auf, beginnt zu lesen. Von Menschen, die in einer von einer Seuche vernichteten Welt leben. Einsamen Menschen, die töten, weil sie vergessen haben, ob ihre Moral ihnen das je erlaubt oder verboten hat. Menschen, die suchen und hoffen und nicht finden werden. Menschen, die nach Wahrheit streben und nicht in der Lage sind, sie auszusprechen. „Ball Peen Hammer“ sucht dort am Ende der Straße nach den letzten Resten dessen, was wir Menschlichkeit getauft haben. Es findet dieses Ding auch, aber es ist nicht mehr das, was wir als „Menschlichkeit“ definiert haben. Es ist viel menschlicher. Adam Rapps erster Versuch eines Graphic Novel ist eine traurige Geschichte, bravourös erzählt und fantastisch absurd illustriert.

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