Prinzhorn Dance School

Ein eindringliches Lehrstück in Sachen Reduktion, und unterhaltsam noch dazu! Eine Frau und ein Mann aus Brighton bauen an minimalistischem Schlagzeug und Bass ein karges Werk des Krachs. Über dem recht einladenden, in Zeitlupe gehaltenen Rhythmusgerüst liegen kryptische, mehr gekläffte denn gesungene Slogans. Fallweise formen schräg aus der Gitarre geleierte Noten so etwas wie ein […]

Ein eindringliches Lehrstück in Sachen Reduktion, und unterhaltsam noch dazu! Eine Frau und ein Mann aus Brighton bauen an minimalistischem Schlagzeug und Bass ein karges Werk des Krachs. Über dem recht einladenden, in Zeitlupe gehaltenen Rhythmusgerüst liegen kryptische, mehr gekläffte denn gesungene Slogans. Fallweise formen schräg aus der Gitarre geleierte Noten so etwas wie ein Solo. Gerne darf hie und da an The Fall gedacht werden. Große Abwechslung sucht man vergebens, dennoch wird dem simplen Rezept ein ordentliches Maß an Deutungsmöglichkeiten abgerungen. Die glasklare Produktion erinnert an Arbeiten von Steve Albini, die Leere im kühlen Kämmerlein ist hörbar.

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