Talea

Originell: Filmmusik auf einer 7”. Tirana untermalen Katharina Mücksteins “Talea” mit (Indie-)Disco und Dream-Pop. Songs und Filmszenen harmonieren dabei perfekt.

Das Fettkakao-Team weiß wie’s geht: Am Tag der Wien-Premiere der ausgesprochen gelungenen Mutter-Tochter-Erzählung “Talea” im Rahmen der Kino-unter-Sternen-Eröffnung, wurde auch die Filmmusik-7” präsentiert. Öffentlichwirksam auf der Eröffnungsbühne. Gelungene Selbstvermarktung nennt sich das.

Die von Tirana alias Veronika Eberhart (Plaided) extra für den Film komponierten Songs “Ready to go” (Kooperation mit Wolfgang Möstl) und “Talea” ergänzen die Filmszenen perfekt. Sie harmonieren sogar dermaßen gut, dass man in der Erinnerung an die Einstellungen automatisch auch die Filmmusik im Ohr hat.

Während Tirana mit dem 2011 veröffentlichten (und ebenfalls im Film vorkommenden) “Red Hills” und auch mit “Talea” eher dem Dream-Pop zuzuordnen sind, ist “Ready to go” sehr beat-lastig. Im Gegensatz zum Film, in dem die Nummer in einer Dorfdisco zum Einsatz kommt, dürfte sie im realen Leben – mit dem sehr stark an Hefners “Dark Hearted Discos” erinnernden Beat – aber eher in der Indiedisco Einzug halten.

Wer die Filmmusik-7” mit dem Erdbeer Combino-Cover (am besten den Film ab 13.9. im Kino anschauen, um die Bedeutung zu verstehen) gerne in seine Plattensammlung aufnehmen möchte, sollte sich aber beeilen. Die Platte ist auf 300 Stück limitiert.

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