The Wonderful 101

Überdrehtes, obgleich spielerisch fast einwandfreies Game, das durch seine charmanten Helden und stimmige Atmosphäre viele Fans finden wird. Wer mit Superhelden etwas anfangen kann, wird nicht enttäuscht werden von "The Wonderful 101".

Ursprünglich sollten die Superhelden bereits zum Launch für Recht und Ordnung sorgen. Mit gehöriger Verspätung erscheint nun „The Wonderful 101“ endlich für Wii U. Das Abenteuer beginnt, als auf der Schulbus Ziel eines Luftangriffs wird. Was die verängstigten Schüler bis zu jenem Zeitpunkt nicht wussten: ihr Lehrer ist Wonder Red, Superheld der Sentinels, Beschützer der Erde. Gekämpft wird gegen feindliche Roboter, die von klein bis haushoch in allen Größen vorhanden sind. Gegen die besonders großen Brocken helfen sogenannte Unity Morphs: mehrere Superhelden verschmelzen temporär zu besonders mächtigen Waffen. Das Touchpad der Wii U kommt dabei oftmals zum Einsatz; sowohl in Kämpfen als auch bei diversen Rätseln müssen geometrische Figuren darauf gezeichnet werden. Die Geschichte rund um die Superhelden ist charmant erzählt und gut in Dialogszenen eingebettet. Kurzweilige Geheimlevel und ein Mehrspielermodus, der bis zu fünf Gamer unterstützt, erweitern das Abenteuer ordentlich. Die knallbunte, liebevolle Welt erstrahlt in HD, die (nicht frei justierbare) Kamera hinkt dem Spektakel manchmal etwas hinterher. Treibende, zum Setting sehr stimmige Musik und die charmanten Akzente der verschiedenen Superhelden verstärken die ohnehin schon feine Atmosphäre. Auch wenn der Einsatz des Touchpads zeitweise die Nerven strapaziert, präsentiert sich „The Wonderful 101“ als ein rundes Spielvergnügen. Und weckt wohlige Kindheitserinnerungen an jene Tage, als so manches Wochenende mit Zeichentrickserien im Kabelfernsehen begann …

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