Wolfblood

Feine Kinderserie über Werwölfe mit üblichen Früh-Teenie-Problemen, die hier aber ernst genommen und gelungen abgehandelt werden.

»Twilight« für Kinder. Aber besser. »Wolfblood« spielt in England und begleitet die 14-jährige Maddy Smith auf dem Weg in die Pubertät. Maddy gehört mit ihrer Familie zu den Werwölfen, sie versuchen sich zu arrangieren und sperren sich etwa zu Vollmond selbst in den Keller, um niemanden zu verletzen. Mit Rhydian Morris kommt ein neuer Werwolf an die Schule, der dieses Privileg einer Familie nicht hat. Also kümmert Maddy sich um ihn. »Wolfblood« bietet im Gegensatz zu »Twilight« weniger Pathos, Romantik und reaktionäres Gedankengut und richtet sich ohne Zweifel an ein noch jüngeres Publikum (freigegeben ab 6 Jahren), nimmt dafür aber die Charaktere und ihre altersgemäßen Sorgen ernst. Es braucht keine großen Interpretationen um die Verwandlungen der Werwölfe und jene der Pubertät als Parallele zu sehen. Wichtiger ist, dass »Wolfblood« es schafft, altersgerechte Fragen ohne sprichwörtlich erhobenen Zeigefinger abzuhandeln. Das ist wirklich okay – auch wenn es ältere Zuseher deswegen nicht unbedingt an den Schirm fesselt.

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