Valentinstagssongs der Redaktion

Liebeslieder gibt es ja viele, egal ob über Freude, Kummer oder Selflove. Wir haben ein paar unserer Favorites zusammengetragen.

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© Giphy

Egal, ob man den Valentinstag als Idee der Grußkartenindustrie ansieht oder als Tag der Liebenden mit historischem Hintergrund – Uns hat anlässlich des 14. Februars besonders eines interessiert: wie unsere Redaktion diesen Anlass musikalisch interpretiert. Herausgekommen sind (Love-)Songs von Taylor Swift bis Madsen.

Nadine Obermüller

Andy Shauf – Quite Like You

Behauptung: Den Valentinstag muss man sich im Real Life wie auch im Internet möglichst teilnahmslos geben. Und halt kurzweilig auf „nicht mehr abonnieren“ klicken, wenn es notwendig sein sollte. Wie ein angenehmer Augen-Cleanser für den 14. Februar wirkt außerdem das Musikvideo zum wunderbaren Song „Quite like You“ von Andy Shauf. Mit Friendzone statt Happy End – und einer Pflanze, die mit ihren Zungen auf einem Orgel-Hybriden spielt. Zungen! Plural!

Elisabeth Brandstetter

Madsen – Die Perfektion

Ich mag den Valentinstag. Ich werde gerne zum Essen eingeladen und bekomme gerne Geschenke – als Verliebte gibt es also wesentlich unangenehmere Tage als den 14. Februar. Eine süße Liebeserklärung von Madsen, die mein Herz aufgehen lässt. Nicht zu gut, nicht zu schlecht, nicht zu falsch und nicht zu echt.

Sabrina Lehner

Angel Olsen – Shut Up Kiss Me

Mit Glitzerperücke und Rollerblades skatet Angel Olsen nach dem Motto mehr schmusen, weniger reden durch eine leere, mit Diskokugel beleuchtete Halle. Sie bringt es mit souveräner Schwermütigkeit auf den Punkt: Do i need more attitude? No.

Stefanie Schermann

Ween – Gabrielle

Okay, allein auf dem Album Shinola Vol 1. gibt es weitaus schmalzigere Songs (I fell in love today, anyone?). Aber Gabrielle macht einen sofort irgendwie glücklich. Wenn Dean und Gene sagen, sie wollten einen nie zum Weinen bringen, verzeiht man ihnen gern. Und wenn‘s nur wegen des Gitarrenriffs ist. Denn: Nobody’s perfect baby, and I’ll always love you anyway.

Theresa Ziegler

Taylor Swift ft. Ed Sheeran – Everything Has Changed 

Mit mir und dem Verliebtsein ist es so: Ich weiß, es wird arg, wenn ich wieder anfange Taylor Swift zu hören. Ein Mechanismus, den mir mein 16-jähriges Ich einfach nicht nehmen will. So ist Taylor immer schon mein Maßstab für Crush-Intensität. 8 von 10 ist zum Beispiel „Everything Has Changed“, das extrem cheesy Gitarren-Duett mit Ed Sheeran. Vor allem am Valentinstag nur ertragbar, wenn man sich in den Zuckerguss hinein legen will. Falls ja, sind die Kinder im Video aber sowas von Relationship Goals: Sich gegenseitig mit Filzstift tattowieren, Facetime mit Holzhandys UND STEHTANZ.

Yasmin Vihaus

Mura Masa ft. A$AP Rocky – Lovesick (Four Tet Remix)

Der Valentinstag und ich sind nie so richtig warm geworden. Ich liebe Geburtstag und Weihnachten eigentlich auch, aber der Valentinstag ist als Feiertag für mich nicht wirklich existent. Es gab durchaus Menschen, die versucht haben, mir an diesem Tag Freude zu bereiten – das war schön, hat mich aber nicht glücklicher gemacht, als an allen anderen Tagen. Song of the Day, den man aber auch an jedem anderen Tag hören kann und sollte: Mura Masa – Lovesick. „I need you, I want you. Come Over here.“ – heute, morgen und am besten die ganze Woche, von mir aus dafür auch gern ohne Blumen.

Pia Gärtner

Love ist alles und nichts, wenn sie true ist, tut sie nicht weh, nur, wenn sie fehlt. Und hat auf jedenfalls 1000 Gesichter. Multi-Love halt. Spread some everyday!

 

Mehr Love in Form von lyrischen Valentintagskarten der heimischen Popkultur findet ihr hier.

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