Die Schmusesongs der Redaktion

Heute ist der Internationale Tag des Kusses. Weil es sich mit Musik schon irgendwie besser schmust, verraten wir euch zur Feier des Tages unsere ganz persönlichen Schmusesongs. Bussi.

Wolfgang Ambros – Ka Überraschung

Dominik Oswald

Pathos und Sadness machen Schmusen noch existenzialistischer. Öffentliche Verkehrsmittel in der Nacht, verwienerischte Sadness-Klassiker, beim ersten Küssen an der Tür sind die Stöpsel noch drinnen. Ka Aufregung, ka Überraschung.

Ixi – Der Knutschfleck

Michaela Pichler

Gibt es ein besseres Schmuselied als »Der Knutschfleck« von Ixi (deren Name mindestens so gut ist wie ihre Eins-a-Pudelmatte à la Neue Deutsche Dauerwelle)? Ich glaube nicht. Wer »Spaghettos mit mir nuddeln« reimt, hat eh schon gewonnen.

The XX – Say Something Loving 

Theresa Ziegler

Schmusen ist zwar in 90 Prozent der Fälle schön, richtig wegfetzen tut es dich aber nur, wenn something loving im Spiel ist. Dann bleibt davon nämlich nicht nur »mit dem hab ich mal geschmust« im Kopf, sondern auch sämtliche auditiven, visuellen und olfaktorischen Reize, die dieses Event begleiteten. Wer sich wie Romy von The XX denkt »I don’t know what this is but it doesn’t feel wrong«, weiß eigentlich schon genau, what this is.

Sébastien Tellier – Look

Yasmin Vihaus

»Just let me play«, haucht Sébastien Tellier verträumt-zart und fast unschuldig, während er diese Stimmung kreiert, in der man fast nicht nicht-schmusen kann. Wie an diesem einen Abend, als du dich einfach nur leicht gefühlt hast und dich, auf der Couch sitzend und Rotwein trinkend, irgendwann nicht mehr nur in den Augen deines Gegenübers verloren hast. Und dann ist da auch noch dieses Video …

The Cranberries – Dreams

Nadine Obermüller

Küssen? Geht das in den Zehnerjahren überhaupt noch? Also so richtig? Auf verträumt, bedeutsam, vielsagend? So, als ob die Cranberries wieder auf Tour gingen? Oh wait, das tun sie ja. Na dann! Wünsche nur den guten Stoff heute!

Tocotronic – Wie wir beide nebeneinander auf dem Teppichboden sitzen

Tobias Siebert

Kennt ihr noch den scheußlichen Sisal-Teppich aus dem Jugendzimmer? Verzeiht keine Weinflecken und hinterlässt Schürfwunden am Rücken. Zum Knutschen eignen sich Tocotronics Song über Teppichboden und nächtliche Sehnsucht trotzdem.

Flaming Lips – Do You Realize??

Manuel Fronhofer

So schön, so traurig, so wahr und vor allem: so voller Leben. Kein Wunder, dass einem da das Herz aufgeht und man sofort mit dem einen liebsten Menschen schmusen möchte. »Do you realize / That everyone you know someday will die? / And instead of saying all of your goodbyes / Let them know you realize that life goes fast / It’s hard to make the good things last / … / Do you realize?«

Keine Lust auf Schmusen? Trennungssongs aus der Redaktion findet ihr hier.

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