Girls

Vier junge Frauen Anfang 20 in New York: Es geht um Jobs, Träume und Zweifel. Und natürlich um Liebe und Sex. Lena Dunham hat mit »Girls« Relevantes geschaffen.

Viel wurde in den letzten Monaten über »Girls« geschrieben – und fast alles davon ist wahr. Lena Dunham, gerade mal 27, schuf hier nach einigen Filmen gemeinsam mit Judd Apatow ihr wohl bisher relevantestes Werk: Eine Fernsehserie für HBO, in der sie, wie sie selbst sagt, das Leben junger Frauen in New York in den Mittelpunkt stellt, die von »Sex And The City« in ihrem Aufwachsen geprägt wurden. Es geht um Jobs, Träume und Zweifel, aber natürlich auch sehr viel um Liebe und Sex. Nachdem HBO ein Privatsender ist, passiert das alles vergleichsweise freizügig und unverblümt – die Darsteller schenken sich hier wenig. Die Rollen sind dann doch etwas klar verteilt: eine ist hübscher, eine intellektueller, eine schüchterner und eine verrückter. Die männlichen Gegenüber sind mal zu lieb und ein anderer anfangs vielleicht doch zu grob. Interessanterweise haben die männlichen Rollen dabei mehr Spielraum, sich zu entwickeln und Stereotype zu verlassen, was dazu führt, dass die zweiten fünf Episoden der ersten Staffel nochmal ein wenig interessanter werden. »Girls« ist lustig und vergleichsweise lebensnah – und das ist eines der besten Dinge, das im Fernsehen so passieren kann.

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