Messages

Wir, die wir am europäischen Festland festsitzen, können uns allzu oft erst dann mit Platten befassen, wenn sie drüben auf der Insel längst schon wieder „vorbei“ sind. „Messages“, das Debütalbum des aus Liverpool stammenden Duos To My Boy, ist so ein Fall und die elf Songs von Jack Snape und Sam White, die nicht einmal […]

Wir, die wir am europäischen Festland festsitzen, können uns allzu oft erst dann mit Platten befassen, wenn sie drüben auf der Insel längst schon wieder „vorbei“ sind. „Messages“, das Debütalbum des aus Liverpool stammenden Duos To My Boy, ist so ein Fall und die elf Songs von Jack Snape und Sam White, die nicht einmal 35 Minuten für sich in Anspruch nehmen, sind in ihrer Dringlichkeit nicht zu überhören.Zu Hause sind To My Boy in einer freakigen Commodore-Welt, in der sie ihre pfeilschnelle Mischung aus nervös angerissenen Gitarren und tanzbaren Beats produzieren. Das ist natürlich nicht gerade innovativ, aber dennoch wirkt diese über weite Strecken melodieselige Rastlosigkeit ausgesprochen infizierend.

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