Mehr Hund, mehr Bass

Knapp zwei Jahre nach seinem Debütalbum „Sugar Suite“ und dem Ausflug in die Welt des ESC, meldet sich das barock-elektronische Pop-Trio mit der EP „Dogma“ zurück. Was sich seitdem getan hat – und was folgen wird –, erzählen sie uns im Kurzinterview.

 

Wie geht es dem Hause von und zu Bass? Gebt uns einen kurzen Überblick.

Uns geht es gut! Die Familie wächst gemächlich, aber beständig. Seit kurzem haben wir mit David Buder endlich jemand nach unserem Geschmack für das Management unserer kleinen Tanzkapelle. Die neue EP „Dogma“ ist ab sofort zu kaufen. Durch eine wohlig guttuende Kooperation mit den Lautspecherherstellern Mo Sound haben wir auch wunderschöne

Vinylplatten pressen lassen und die nehmen wir natürlich am 8. Dezember auch mit zum Release-Konzert ins Fluc.

 

Gar nicht so leicht zu eurem Label Bass Records etwas zu finden. Was tut sich dort?

In der Zeit als es lediglich Wachswalzen gab, um den Klang unserer Werke akustisch festzuhalten, mussten wir ja jede Kopie persönlich einspielen. Heutzutage haben wir das Glück unsere Musik auf digitalem Wege vertreiben zu können. Da viele der kleinen Labels kaum Ressourcen für alle ihre Acts aufbringen können, lautet die Devise: In Zukunft am besten alles selber machen. Das Label ist in erster Linie dazu da, unabhängig eigene Sachen veröffentlichen zu können, ohne in den Timetable von einem Label gezwängt zu werden. Andere Bands auf dem Label zu signen war bisher nicht der Plan. Es sei denn, sie tragen Perücken und machen auch Electrococo.

 

© Matthias Heschl

Wieder ein Hundecover, treibt ihr euch viel im Internet herum?

Die Babykätzchen die wir eigentlich ablichten wollten, waren etwas kamerascheu. Da dachten wir uns, zurück zu unserer allseits zuverlässigen Pudeldame June, die bleibt schön brav vor der Linse sitzen.

 

© Martin Moravek

 

„Sugar“ – die größte Droge unserer Zeit?

Martinus: Wahrlich ist der Text zu „Sugar“ mit dem Gedanken „Was ist meine größte Sucht?“ entstanden. Aber selbst wenn man nicht so ein Riesenzuckerjunkie, wie ich einer bin, ist, ist man in der heutigen Welt willenlos in fast jeder Lebenssituation dem weißen Gold ausgeliefert.

Wir hoffen natürlich, dass unser Zucker süchtig macht! Ist auch gesünder als das, was es sonst so zu kaufen gibt …

 

Kann man schon verraten, was ihr 2017 treiben werdet?

Vor allem die Studioarbeit steht im Vordergrund. Wir wollen 2017 ein wenig feststellen, wo es uns künstlerisch hintreibt. Sowohl die eigene Kreativität als auch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Produzenten werden wohl den Ausschlag dazu geben, wie das nächste Album klingen wird. Dass wir einen poppigeren Weg als bisher einschlagen, ist vermutlich etwas unwahrscheinlich, aber es steht ja noch alles in den Sternen. Definitiv werden wir 2017 unser nächstes Album aufnehmen. Wann dieses erscheinen wird, liegt dann aber in der Entscheidung unseres Labels Bass Records.

© Matthias Heschl

 

Zum Abschluss: Ken Hayakawa oder Curley Sue?

Bud Spencer oder Terrence Hill?

 

Am 8. Dezember 2016 präsentieren Johann Sebastian Bass ihre neue EP „Dogma“ im Fluc, welche bereits auf allen gängigen Download-Plattformen erhältlich ist.

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