Lo-Fi-Traum am Brenner

Ein trashy Trip nach Italien und die Sehnsucht nach der Autobahn-Raststätte – Euroteuro und Ninjare Di Angelo bescheren uns mit „Autogrill“ den Sound zur Grenzüberquerung. Wir präsentieren die dazugehörige Videopremiere.

Autogrill Cover

Eigentlich haben wir gedacht, Mile-Me-Deaf-Bassist Florian Seyser (a.k.a. Peter T.) hätte mit „Blowout“ schon sein Sommerhit-Soll erfüllt. Doch jetzt legt er mit seinem Soloprojekt Euroteuro und der Ode an den Autogrill nach. Unterstützt wird er dabei von Ninjare Di Angelo, die – wenn sie sich nicht gerade auf Parkplatz-Asphalt sonnt – eigentlich Nina Petermandl heißt und mit Reich und Föhn die Wiener Konzert- und Subkultur bereichert. Für „Autogrill“ hat sie sich einen italienischen Akzent und einen Fiat zugelegt. Via Handyvideo-Ästhetik nimmt uns Ninjare di Angelo mit in die Tiefen des Autogrills, in Souvenir-Shops und aufs Kinderkarussell.

01 Euroteuro02 Ninjare Di Angelo

New Wave Italiano

Verglichen mit Peter T.s Stammbands Mile Me Deaf und Sex Jams ist der Sound hier poppiger und klarer in der New-Wave-Ecke. Dem Label Siluh Records bleibt er auch mit Euroteuro treu. Zuhause ist „Autogrill“ wohl am ehesten neben italophilen NDW-Songs wie „Carbonara“ von Spliff oder der lieblichen Fadheit von Trios „Herz ist Trumpf“. In jedem Fall macht der Song samt Video Spaß – vor allem, wenn man etwas für Trash-Look und Roadtrips übrig hat. Durch die übereinander gelegten Video-Ebenen hat man selbst das Gefühl, zu viel Gelati, Grappa oder sonstige Substanzen intus zu haben. Ein schön rauschiger Lo-Fi-Trip Italiano.

03 Euroteuro04 Autogrill Cover

 

Bereits vor „Autogrill“ hat Peter T. unter dem Namen Euroteuro Musik veröffentlicht („Hobby“ und „Nokia“ auf Eternal Laser). Hier kann man sich anhören, was ihm solo noch so alles einfällt. Und hier gibt es „Autogrill“ auf Soundcloud.

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