Auf Bergen und Waldlichtungen, in Clubs und an selbstorganisierten Kulturorten entstehen Festivals, die Musik nicht nur als Programm, sondern als räumliche und soziale Erfahrung verstehen. Vier recht unterschiedliche Formate zeigen, wie sehr Atmosphäre, Community und Ort dabei Teil des Konzepts sind.
Weitere (ortsspezifische) Festivals
Sbäm Fest — Wels, Alter Schlachthof, 5. und 6. Juni
Internationales Punk-, Skate- und DIY-Festival mit starkem Communityfokus. Zwischen Hardcore, Poppunk und Skatekultur trifft hier Szenenostalgie auf jüngere DIY-Strukturen.
Poolbar Festival — Feldkirch, Altes Hallenbad; 8. Juli bis 16. August
Seit Jahrzehnten eines der wichtigsten österreichischen Festivals für Musikkultur. Im und rund um das ehemalige Hallenbad verbinden sich mehr als einen Monat lang Konzerte mit Kunst und Unterhaltung für alle Generationen.
Wellenklænge Festival — Lunz am See; 10. bis 25. Juli
Das von Suzie Heger gegründete Festival verbindet zeitgenössische Musik mit Tanz, Performance und bildender Kunst. Herzstück bleibt die ikonische Seebühne am Lunzer See.
Acoustic Lakeside Festival — Sittersdorf, Sonnegger See; 16. bis 18. Juli
Kleines Indie-, Folk- und Alternative-Festival am Sonnegger See in Kärnten. Bekannt für intime Atmosphäre, familiären Charakter und entschleunigtes Camping direkt am Wasser.
FM4 Unlimited am Attersee — Attersee, Strandbad; 18. Juli
Open-Air-Format von »FM4 Unlimited« gleich neben dem Attersee mit Fokus auf aktuelle Acts zwischen Beats, Elektronik und Pop. Ein-Tages-Festival in Badekleidung.
Sauzipf Rocks Festival — Döbriach; 7. und 8. August
DIY-Rockfestival am Millstätter See mit Fokus auf härtere Gitarrenmusik, Szenenähe und selbstorganisierte Strukturen. Klein, laut und bewusst fern von Großeventlogik.
Fuzzstock Festival — Unterort, Petzen; 27. bis 30. August
Indiefestival auf der Petzen in Südkärnten. Konzerte, Bergkulisse und Camping verbinden sich hier zu einem entschleunigten Festival mit viel Natur und Woodstock-Vibes.