Der neue Studio-Brauneis-Film rückt eine Institution ins Zentrum, in der fundamentale gesellschaftliche Fragen alltäglich werden. In »AMS – Arbeit muss sein« geht es um Lohnarbeit, Würde und die Möglichkeiten, sich innerhalb eines Systems zu bewegen, das viele nur als undurchdringlich kennen.
Autor/in
Wenn Realität weich wird – »Cerberus« von Sanna Frankie
Mit ihrem Debütalbum »Cerberus« öffnet Sanna Frankie einen Schutzraum voller Wärme – trotz aller Unsicherheit des Menschseins.
Keine falsche Bescheidenheit – »Humble« von Atzur
Bei Atzur trifft Explosivität auf Weichheit, ein treibender Beat auf Drama und all das kulminiert in zappelnden Beinen und vollen Dancefloors.
Eine Einladung zur sanften Melancholie – »Worn Out Shoes« von Maria Magdalena
Auf seinem Erstling als Soloartist geht es Tobias Pöcksteiner aka Maria Magdalena reduziert und melancholisch – aber tröstlich – an.
Ein warmer Fiebertraum in Pastellfarben – »Melody Maker« von Monsterheart
Nostalgie, Erinnerungen und Vergänglichkeit: Monsterhearts neues Album »Melody Maker« entführt uns in Anna Attars ambigue Welt.
Das ungeplante Sehen – Wie Lisette Model die Street-Photography prägte
In der Albertina Wien wird das Werk der Fotografin Lisette Model gerade neu betrachtet. Es ist die erste große Ausstellung in Österreich seit 25 Jahren und eine Hommage an eine Wienerin, deren kompromissloser Blick die Fotografie veränderte.
Nebel über der Tanzfläche – Elastic Skies veröffentlichen ihre neue EP »II«
Zwischen Darkwave und Postpunk angesiedelt, brennen sich die Tracks von Elastic Skies wie elegant schimmernde Blitze in den Nachthimmel.
Eine Reise durch kosmische Melancholie und stille Leichtigkeit – »Detached« von Tape Moon
»Detached«, das zweite Album von Tape Moon, lässt uns mit seinen subtilen Harmonien durch schimmernde Klangwelten schweben.
Mit »Losing Grip in a Chaotic World« von Lizki durch den Nebel tanzen
Auf Lizkis neuem Album »Losing Grip in a Chaotic World« lässt uns ein glanzvolles Zusammenspiel von Alt-Pop und Hyperpop kurz in der digitalen Flut des Alltags innehalten.
»Wir mussten allen erst erklären, was ein Showcase-Festival ist« – Ein Round Table zu fünfzehn Jahren Waves Vienna
Seit fünfzehn Jahren bringt Waves Vienna internationale Acts, die heimische Szene und Branchenprofis in Wien zusammen. Drei Menschen, die von Anfang an dabei waren, im Gespräch.
Zwischen Prompt, Post und Zweifel – Wie kreativ sind die Creative Industries?
Kreativität gilt als Währung der Gegenwart – doch welche Bedeutung hat sie tatsächlich im Zeitalter von KI, Content-Optimierung und ständiger Selbstvermarktung? Ein Essay.
Ist das noch queer? – Von Widerstand und Glitzer
Queere Ästhetiken sind allgegenwärtig in der Popkultur. Doch was bleibt von ihrer politischen Kraft, wenn sie zum Mainstream werden?
Zwischen den Strömungen – »Their Body Lay Bent above the Valley« von Orange Gone öffnet neue Welten
Das neue Album von Orange Gone aka Max Mrak ist ein Album für Träumer*innen auf der Suche nach dem Dazwischen.
Happy-peppy in den Sommer – Pressyes mit ihrem neuen Album »Sundrops!«
Das jüngste Release von Pressyes beschallt gekonnt die sonnigen Stunden des Lebens. Gleichzeitig merkt man, dass in der Welt von René Mühlberger nicht immer alles eitel Wonne sein muss.
Die Band ist tot, lang lebe die Band! – Österreichische Musiker*innen zwischen Kollektiv und Ich-Kultur
Soloacts dominieren die Charts, während Bands angeblich aussterben. Doch was steckt wirklich hinter diesem Narrativ? Zwischen kapitalistischer Vermarktungslogik, patriarchalen Strukturen und künstlerischer Freiheit zeigt sich: Die Band lebt – und das oft als Gegenmodell zur Ich-Kultur.
Kein Ton umsonst – Ernst und die Kraft der Illusion
Mit »Mere Illusions« liefert die Wiener Band Ernst ein Album voller Brüche, Widerstand und zarter Wut.
Gatafiera-Mode Is On! – »Sudaca ataca«, der mitreißende Erstling von Gatafiera, ist da
Mit seinem Debütalbum liefert das Duo Gatafiera ein überzeugendes Argument für Sounds abseits des (österreichischen) Mainstreams.
Die Realität als Psychose »How to Be Normal and the Oddness of the Other World« von Florian Pochlatko
Was ist normal – und wer bestimmt das? In »How to Be Normal and the Oddness of the Other World« dekonstruiert Florian Pochlatko Realität und psychische Gesundheit mit popkulturellen Referenzen, surrealen Bildern sowie schwarzem Humor. Ein Film, der kein Erklärstück ist, sondern sich am eigenen Wahnsinn berauscht.