Die Nominierungen für den Österreichischen Filmpreis 2026 wurden heute bekanntgegeben. »Perla« führt die Liste mit 13 Nennungen an. Dahinter: »Vier minus drei« und »Welcome Home Baby« mit je acht sowie »Mother’s Baby« mit sechs Nominierungen.

Am 18. Juni findet wieder der Österreichische Filmpreis statt. Die Preisträger*innen der insgesamt 18 Kategorien – mit Ausnahme des Preises für den publikumsstärksten Kinofilm – werden von den Mitgliedern der Akademie des Österreichischen Films gewählt. Die Nominierungen dafür wurden heute veröffentlicht.
Im Auswahlverfahren waren insgesamt 23 Spielfilme, 34 Dokumentarfilme und 16 Kurzfilme vertreten, die repräsentativ sind für das aktuelle österreichische Filmschaffen. Einreichberechtigt waren österreichische Spiel- und Dokumentarfilme mit Kinostart zwischen 1. Februar 2025 und 31. März 2026.
Hier die Nominierungen für den Österreichischen Filmpreis 2026 im Detail:
Bester Spielfilm
»Mother’s Baby« (Produktion: Sabine Moser und Oliver Neumann)
»Perla« (Produktion: Arash T. Riahi und Sabine Gruber)
»Vier minus drei« (Produktion: Peter Wildling, Martin Pfeil, Adrian Goiginger, David Stöllinger und Gerrit Klein)
»White Snail« (Produktion: David Bohun, Lixi Frank, Elsa Kremser und Levin Peter)
Bester Dokumentarfilm
»Austroschwarz« (Produktion: Stephan Herzog; Regie: Mwita Mataro und Helmut Karner)
»Die letzte Botschafterin« (Produktion: Peter Drössler, Arash T. Riahi, Sabine Gruber und Natalie Halla; Regie: Natalie Halla)
»Girls & Gods« (Produktion: Arash T. Riahi, Peter Drössler und Sabine Gruber; Regie: Arash T. Riahi und Verena Soltiz)
»Noch lange keine Lipizzaner« (Produktion: Deniz Simon Raunig; Regie: Olga Kosanović)
Bester Kurzfilm
»Die letzten Menschen« (Produktion: Alisa Frischholz und Melvyn Zeyns; Regie: Nicolás Pindeus)
»Ever After« (Produktion: Clara Maria Bacher; Regie: Helen Hideko)
»Night of Passage« (Produktion: Ivet Castelo und Maximilian Demets; Regie: Reza Rasouli)
»Stampfer Dreams« (Produktion: Thomas Renoldner; Regie: Thomas Renoldner)
Beste Weibliche Hauptrolle
Marie Leuenberger in »Mother’s Baby«
Rebeka Poláková in »Perla«
Valerie Pachner in »Vier minus drei«
Beste Männliche Hauptrolle
Sahidur Rahaman in »Happy«
Hans Löw in »Mother’s Baby«
Simon Schwarz in »Perla«
Mikhail Senkov in »White Snail«
Beste Weibliche Nebenrolle
Elke Winkens in »How to be Normal and the Oddness of the Other World«
Julia Franz Richter in »Mother’s Baby«
Gerti Drassl in »Welcome Home Baby«
Beste Männliche Nebenrolle
Robert Stadlober in »Vier minus drei«
Gerhard Liebmann in »Welcome Home Baby«
Laurence Rupp in »Zweitland«
Beste Regie
Olga Kosanović für »Noch lange keine Lipizzaner«
Alexandra Makarová für »Perla«
Adrian Goiginger für »Vier minus drei«
Bestes Drehbuch
Alexandra Makarová für »Perla«
Senad Halilbašić für »Vier minus drei«
Marie Luise Lehner für »Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den Mund und lächelst«
Bestes Casting
Eva Roth, Martina Poel, Monika Krčmárová und Petra Svarinská für »Perla«
Angelika Kropej für »Vier minus drei«
Martina Poel für »Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den Mund und lächelst«
Beste Kamera
Georg Weiss für »Perla«
Carmen Treichl für »Welcome Home Baby«
Simone Hart für »Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den Mund und lächelst«
Marie-Thérèse Zumtobel für »Wise Women – Fünf Hebammen, fünf Kulturen«
Beste Montage
Lisa Zoe Geretschläger und Elisabeth Pucar für »Girls & Gods«
Julia Drack für »How to be Normal and the Oddness of the Other World«
Joana Scrinzi für »Perla«
Natalie Schwager für »Wise Women – Fünf Hebammen, fünf Kulturen«
Bestes Kostümbild
Bestes Maskenbild
Sam Dopona und Verena Pellegrini für »Perla«
Tim Scheidig für »Vier minus drei«
Helene Lang für »Welcome Home Baby«
Bestes Szenenbild
Julia Oberndorfinger und Attila Plangger für »How to be Normal and the Oddness of the Other World«
Hannes Salat für »Mother’s Baby«
Klaudia Kiczak für »Perla«
Claus Rudolf Amler für »Welcome Home Baby«
Beste Musik
Wolf-Maximilian Liebich für »Happy«
Diego Ramos Rodriguez für »Mother’s Baby«
Johannes Winkler und Rusanda Panfili für »Perla«
Karwan Marouf für »Welcome Home Baby«
Beste Tongestaltung
OT: Sophia Laggner, Hjalti Bager-Jonathansson, Eva Hausberger, Sergey Martynyuk, Ariane Pellini und Francesco Tacoli; SD: Florian Kindlinger und Flora Rajakowitsch; MI: Alexander Koller für »Melt«
OT:Johannes Baumann; SD: Atanas Tcholakov; MI: Rudolf Pototschnig für »Perla«
OT: Markus Rebholz; SD: Marvin H. Keil; MI: Marvin H. Keil für »Vier minus drei«
OT: Wolfgang Wanderer; SD: Nina Slatosch und Johannes Konecny; MI: Marvin H. Keil für »Welcome Home Baby«
(OT = Originalton, SD = Sounddesign, MI = Mischung)
Der Österreichische Filmpreis 2026 wird am 18. Juni unter dem Motto »Eine Bühne für den Film« (künstlerisches Konzept: Julia Edtmeier und Alexander Pschill) in den HQ7 Studios in Wien verliehen.