The Ball

Puzzleaction mit einer Riesenmurmel. Innovatives Gameplay und hübsche Effekte sorgen für Abwechslung und Kurzweil. Mit der Betonung auf Kurz.

Eine aztekische Ausgrabungsstätte im Mexiko des Jahres 1940 dient als Schauplatz für diesen kniffligen Actiontitel. Anders als Indy oder Lara gehen wir aber nicht mit Peitsche oder 9mm-Pistolen auf Endeckungsreise, sondern puzzeln uns durch die Ruinen – bewaffnet mit einer riesigen Kugel. Ursprünglich als Mod für die »Unreal Engine 3« gedacht glänzt »The Ball« durch innovatives Gamedesign und hübsche Grafikeffekte. Ähnlich wie die »Gravity Gun« aus »Half Life 2« ist der Spieler mit einer seltsamen Apparatur ausgestattet, die es ihm erlaubt, einen metallenen Ball durch die Levels zu bugsieren. Mit eben diesem lösen wir Schalterrätsel, überrollen Gegner oder benutzen ihn, um an unerreichbare Stellen zu gelangen. In späteren Levels kann die Murmel sogar Lava speichern, sich elektrisch aufladen oder dient als Riesenlampe. Hört sich simpel an, ist aber Dank des guten Leveldesigns äußert herausfordernd. Auch wenn die acht Levels sehr groß gehalten sind, fällt das Spiel doch relativ kurz aus, worüber der zusätzliche »Survival Modus« nicht hinwegtäuscht. Dabei fallen dann alle Rätsel weg und es geht nur noch darum, soviel Ungeziefer wie möglich platt zu walzen. Das macht dann mit Peitsche und Pistolen doch irgendwie mehr Spaß.

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