Bluefinger

Eat your heart out, Sasha Walleczek! Lasst dicke, oder wenigstens beleibte Männer um uns sein! Frank Black, der gelassene Pixies-Halbgott des Alternative Rock packt sein künstlerisches Alter Ego, Black Francis, nach dem Album „Frank Black Francis“ aus dem Jahr 2004 nun wieder richtig aus. Mit seiner Frau Violet Clark als Vokal-Unterstützung spielt er im Quartett […]

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Eat your heart out, Sasha Walleczek! Lasst dicke, oder wenigstens beleibte Männer um uns sein! Frank Black, der gelassene Pixies-Halbgott des Alternative Rock packt sein künstlerisches Alter Ego, Black Francis, nach dem Album „Frank Black Francis“ aus dem Jahr 2004 nun wieder richtig aus. Mit seiner Frau Violet Clark als Vokal-Unterstützung spielt er im Quartett ein ausgezeichnetes Rockalbum ein – ohne jedes überflüssige Gramm Fett, aber voll im Saft stehend.

Nicht so ganz anders als das Gros der Arbeiten unter eigenem Namen oder mit den Catholics (als Einführung sei die Compilation „Frank Black 93–03“ empfohlen), aber eben ein Haucherl fokussierter, drängender und dringender umgesetzt – und mit echten Hits ausgestattet („Lolita“). Den songwriterischen Giftstachel hat er wieder etwas weiter ausgefahren. Querulieren und irritieren kann er aus dem Effeff, der Herr Black Francis. Sehr super, dass er dem gefallenen holländischen Rock ’n’ Roller Hermann Brood (damals mit im „Club 2“, als Nina Hagen eine Sternstunde der Sexualaufklärung lieferte) mit einer Coverversion Tribut zollt.

Elf Songs unter 40 Minuten, keine Fehler. Rock ist eben bei den ganz Jungen und den ein wenig Älteren am Besten aufgehoben. Da wie dort: gefragt ist sittliche Reife! Bleibt eine Frage: Ein neues Pixies-Album geht sich nicht aus?

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