In the Vines

Drittes Album, keine Veränderung. Noch immer sind das hier die mutigsten und innovativsten Versuche Country ein paar Schritte weiter zu bringen. Raymond Raposa erzählt verstörende Fabelgeschichten, baut Atmosphären auf, die zwischen Rätseln und Kaminwärme umherirren. Hin und wieder bricht er nach der Hälfte der Songs mit Traditionen und erarbeitet erneut, auch mit elektronischer Hilfe, hart […]

Drittes Album, keine Veränderung. Noch immer sind das hier die mutigsten und innovativsten Versuche Country ein paar Schritte weiter zu bringen. Raymond Raposa erzählt verstörende Fabelgeschichten, baut Atmosphären auf, die zwischen Rätseln und Kaminwärme umherirren. Hin und wieder bricht er nach der Hälfte der Songs mit Traditionen und erarbeitet erneut, auch mit elektronischer Hilfe, hart das Attribut Avantgarde. Dieses Stilmittel nutzt er sparsam, macht sonst mit seinem eindringlichen, nicht gerade komplexen In-die-Seiten-Schnippen allein nur recht wenige Gefangene. Selbst, oder eigentlich vor allem, wenn sein Gitarrenspiel hypnotische Züge annimmt, erreicht er mit seinen wechselnden Helfern (etwa Sufjan Stevens) die erstaunlichsten Wirkungen.

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