English Oceans

Das zehnte und verdammt großartige Studioalbum einer Band aus Alabama, deren Rock definitiv Soul hat. Songs von nahezu literarischer Qualität.

Im United Kingdom jubilieren Magazine wie Mojo oder Uncut regelmäßig, wenn Patterson Hood & Co mit den 1996 gegründeten Drive-By Truckers Neues veröffentlichen. Die beiden verbliebenen Songwriter der Band – Hood und Mike Cooley – sind dabei auf "English Oceans", das einem verstorbenen Mitglied der Crew der Band gewidmet ist, in großer Form. Opener "Shit Shots Count" klingt wie ein Song, den die leibhaftigen Stones zuwege bringen könnten, wäre noch Leben und nicht nur Geld in ihnen. Die folgenden zwölf Stücke halten das Niveau mühelos und zeigen die ganzen Nuancen des definitiv amerikanischen Rock der Drive-By Truckers. Immer wieder hüpfen einen einzelne Zeilen an und ziehen einen in die Songs ("Mama’s planning the wedding, Daddy’s planning on crying", "Primer Coat"), der Sound, den Produzent David Barbe – einst mit Bob Mould’s Sugar selbst als Musiker erfolgreich – und die Band schaffen, tut ein Übriges. Eine Stunde wahrer Freude.

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