Unframe

Dubstep-Hybrid aus Russland. Vollmundige Auslese die schmeckt wie ein Cuvee mit Barrique Ausbau.

Dubstep ist längst ein Genre, was nicht nur mehr auf der britischen Insel beheimatet ist. So beweißt das Duo Wols, bestehend aus Evgeny Shchukin und Alexander Tochilkin, dass Russland eine gut aufgestellte Dubstep-Szene hat, die qualitativ hohen Output zu Tage fördert. In den letzten Jahren haben beide bereits unter ihrem zweiten Nom de Plume Modul auf Labels wie Ostwind, Level und Harthouse Mannheim Technotracks veröffentlicht. Mit ihrem ersten Langspieler “Unframe“ bereiten sie auf dem Label Pingipung ein Terrain vor, auf dem genügend Platz ist um diverse Experimente auf diesem Testgelände steigen zu lassen: Hier wird nicht stupide der wabernden Bassline im Dauerloop gefrönt, sondern der Vielfalt zwischen breakigem HipHop, steppiger Electronic und dubbigem Ambient die Messlatte geschmeidig nach oben gelegt. Die Synthesizer aus vergangenen Tagen klingen anmutig analog und die Drumcomputer kicken vollmundig wie der Cuvee mit Barrique Ausbau. Vierzehn Stücke ohne wenn und aber für Freunde von Dorian Concept bis hin zu Martyn.

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