Soul Jazz von Andreya Triana klingt manchmal aufregend harmonisch und manchmal überraschend harmlos. Die Prämisse des Downtempo, auch 2010?
Kategorie: Musik & Club
The Place We Ran From
Bei der Kollaboration von Gary Lightbody (Snow Patrol) und Peter Buck (R.E.M.) bleiben die zündenden und leidenschaftlichen Melodien leider aus.
Sweetheart Ep
Lyrische Sterne werden vom Himmel geholt und punktgenau auf die Seite der entromantisierten Wirklichkeit geschossen. Komplex und gescheit.
Northern Sky – Southern Sky
Selten zuvor war (Indie-)Folk-/(Alt-)Country aus Deutschland derart gefällig. Zehn Songs zum Gernhaben.
Mega Mega Mega
The Count And Sinden hauen angesagte britische Bass- und Beat-Genres in die Pfanne und braten sich einen Hype, der tanzbar ist und schmeckt.
78 Hours
Minimalistisch, manisch, psychotisch: Souveräner Hardcore-Punk samt Splittergitarren und solider Schlagzeug-Bass Einheit.
Maxïmo Brass
Klangvolle Namen diversester Genres der letzten 30 Jahre wurden hier zusammengewürfelt und auf Bläsersound hingetrimmt. Eine Verzweiflungstat!
Kilimanjaro
Superpitcher wird am Kilimanjaro zum Techno-Romantiker und klingt so frisch wie die ersten Schneeflocken im November.
Symphonicities
Wenn man zu viel Geld hat und es an Kreativität mangelt, kommt am Ende des künstlerischen Lebens dann vermutlich so etwas raus: Eine symphonische Umdeutung alter Hits.
Wonderlustre
Skins markant rauchige Stimme wird man immer heraushören. Darauf alleine will sie sich aber nicht verlassen, und deshalb rockt auch der Rest der Combo wieder, was das Zeug hält.
Familial
Immer wieder erstaunlich, zu welch kreativen Höchstleistungen sich Menschen hinter den Drumkits aufschwingen können, wenn man sie mal lässt.
Fukui
Nach gut sechs Jahren Band-Pause, die sie zu großen Teilen für ihr Studium in Japan genutzt hat, holt Elena Lange mit Mense Reents (Die Vögel, Die Goldenen Zitronen) und Thies Mynther (Phantom/Ghost, Superpunk) das Projekt Stella zurück aus der Abstinenz.
Duppy Writer
Roots Manuva lässt sich von Produzent Wrongtom ein schickes Remix-Gewand aus solidem Reggae und Dub schneidern. Den Fans wird‘s gefallen.
Roman
Ideen, Arrangements, Texte, Nachdruck, Stimme, Sounds, Pop – alles sitzt. Irgendwas fehlt trotzdem. Der zentrale Gedanke.
Body talk Pt.2
Robyn fertigt noch eine Ladung hochkonzentrierten Electropop, der mit einer Prise HipHop aus seiner bleichgesichtigen Umklammerung ausbricht.
Spirit In The System
Auf dem Traditionslabel für avancierten HipHop mischt ein Trio Rave, Jungle, Trance und Emo. Klingt genauso eklig, geil und nach Akne, wie es sich liest.
Alive Till I'm Dead
Professor Green ist kein UK-Eminem, sondern ein Selfmade-Popstar. Sein Debüt bei Virgin hat er sich verdient, das hört man, und zwar gern.
Goodbye, Killer
Die ersten Takte hauen richtig rein und versprechen damit mehr als die Pernice Brothers mit ihrem weichgespülten Folkpop halten können.
History Of Modern
Mit ihrem ersten Studioalbum seit 14 Jahren springen die einstigen Synthiepop-Helden auf den 80er-Zug auf, der wieder Fahrt aufgenommen hat.
Live At Roadburn 2007
Ein Live-Konzert als /guided tour/ durch postapokalyptische Landschaften.