Nicht mal das spießigste Innenstadt-Café hat so eine strenge Hausordnung wie das Café Malipop. War man aber mal selber Teil dieses Zigaretten-Dunstkreises, erklärt man sich selbst gerne zum ewigen Hüter von Frau Margits heiliger Ordnung.
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Kunst des Untergrunds
Kunst im öffentlichen Raum ist mittlerweile sehr verbreitet und eine willkommene Abwechslung auf den eigenen Streifzügen durch den grauen Alltag. Für alle, die das Tageslicht eher scheuen, gibt es auch in den Wiener U-Bahn Stationen etwas zu entdecken.
„Wo sind die Drinks?“
Wer noch nie einen Rostigen Nagel getrunken hat, hat wahrscheinlich nichts versäumt. Trotzdem lohnt es sich zu wissen was da drin ist. Man kann ja trotzdem bei Feenflügerl und Rüscherl bleiben, wenn man will.
Im Beisl sitzen und helfen
Den 1. Oktober sollte man sich jetzt schon mal freihalten. Da kann man nämlich für einen guten Zweck Eis essen, ein Schnitzerl bestellen oder Bier und Spritzer trinken.
"Ich bin nicht Robbie Williams"
Die Bloodsucking Zombies from Outer Space haben ihren Planeten Transilvania für einen kurzen Ausflug ins Wiener Foltermuseum verlassen. Völlig unverkleidet plauderten sie dort aus ihrem Schminkkoffer.
Wer zuletzt schreit
Zum Angeben in der Edvard Munch Ausstellung der Albertina haben wir kaum bekannte Fakten über "Der Schrei" zusammen getragen.
#taferlgate
Der ÖVP-Spitze hängen die Mundwinkel fast bis zum Kinn. Das ist grundsätzlich nichts neues und im Moment auch irgendwie verständlich. Mit ihrer Aktionsplan-Asyl-Tafel haben sie nun auch die Twitter-Tauglichkeit ihrer traurigen Gesichter beeindruckend bewiesen.
Fritz The Club
In Innsbruck sperrt am 1. Oktober ein neuer Club auf – und alle fragen sich nur wer eigentlich dieser Fritz ist. Die Antwort darauf gibt es hier.
Leyya rennt
Das österreichische Elektro-Pop Duo Leyya schwimmt gerade auf einer Welle des Erfolgs, gekrönt von ihrer Deutschland-Tour mit Metric. Wie sich diese Leichtigkeit in ihrem neuen Video "I Want You" ausdrückt, kann man sich ab heute anschauen.
Ein Bier bestellen, das wirklich hilft
Am 1. Oktober kann man Spritzwein und Bier trinken und damit direkt Geld spenden – 50 Wiener Lokale beteiligen bereits an der Aktion.
Sicher kein Zuckerpüppchen
Die Zuckerpuppe Nora verlässt das Puppenheim, um sich selbst nicht nur zu finden, sondern auch zu verwirklichen. Wo Ibsens Geschichte aufhört, fangen Elfriede Jelinek und Regisseur Dusan David Parisek erst an.
Nächster Halt: Irgendwo in Kasachstan
Selten fährt man mit dem Bus, um die Haltstellen zu bewundern. In der Ex-UdSSR sollte man das machen, denn dort gibt es mehr zu sehen als Glashütten, Fahrpläne und schlechte Graffitis.
Kistenweise Schachtelsätze
Seine scharfzüngigen Wortgeflechte zur österreichischen Gesellschaft verpackt Josef Winkler schon seit über 30 Jahren in seine Schachtelprosa. Für den Steirischen Herbst hat er sich aufs Experimentierfeld gewagt und zum ersten Mal einen Text fürs Theater geschrieben.
Hätte Giotto eine Sega gehabt
Im Wort Genesis verbindet sich beim amerikanischen Künstler Dan Hernandez Sega-Ästhetik mit den biblischen Gemälden Giottos, Duccios und Co. Wie er das macht und warum alle so darauf abfahren, kann man hier sehen.
Fluchtpunkte
Auch früher sind Menschen geflohen. Vor dem Pharao, vor Krieg, Hunger und erbärmlichen Verhältnissen – wie man in zahlreichen Bildern vor 1900 sehen kann.
10 Lichtjahre
Neon Golden feiern demnächst 10 ihren zehnten Geburtstag. Außerdem auch noch die baldige Neuauflage ihres letzten Projekts "Swarm", das derzeit auf internationalen Plattformen für Architektur und Design für Aufsehen sorgt.
"Einfach Mensch sein"
Unter dem Motto "Mensch sein in Österreich" sind gestern laut offiziellen Angaben 20.000 Menschen auf die Straße gegangen – um der Politik, die in der Flüchtlingsdebatte auf der Stelle tritt, einen friedlichen Arschtritt zu verpassen.
Herzliebes Gap
Hermes Phettberg ist ein Elender. Das versteht er aber auch im positiven Sinn – denn solang dieses Elend in einem paar sexy Blue Jeans steckt ist alles okay. Walter Fröhlich hat dieses Elend in all seinen Facetten in Comic-Form verpackt.
Von der Sündenmeile zur Kunstmeile und retour
Matrosenmütze auf und ab in den hohen Norden – das Hamburger Reeperbahn Festival wird 10.
Paint it red
Hermann Nitsch feiert morgen 77 Jahre zu Kunst verarbeitete Fleischhauerei und zu Theaterstücken eingestampfte liturgische Opfergesänge. Grund genug sich der Kunst des bärtigen Provokateurs einmal anders anzunähern – mit Paint.