Kategorie: Literatur & Buch

Literatur & Buch

Soforthilfe

Im Rückblick wird deutlich, dass Kohärenz in Michael Stauffers Gesamtwerk nicht nur in den abseitig schönen Buchtiteln (bitte selbst suchmaschinieren!) liegt, sondern auch im Erstaunen darüber, was die Leute als normal zu akzeptieren bereit sind. Dies wird in „Soforthilfe“ weitergeführt und doch ganz neu entwickelt.

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Fichtes Telefon

Aus dem steirischen Stainz in der Steiermark kennt man einiges: Das Jagdmuseum, die Stainzer Milchprodukte mit der blauen Muhkuh oben drauf, Wein-Spezialist und Literatur-Veteran Reinhard P. Gruber und natürlich den Schilcher-Wein, einem ziemlich edlen und mitunter auch verrückt machenden Tropfen.

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Tränenfabrik

/„Schlägst du länger / mit dem kopf / gegen die wand / erwärmt sich der beton …“/: Valzhyna Mort, Weißrussin des Jahrganges 1981, schreibt wortgewaltige Gedichte und Gesänge.

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Neonomade

Kein Buch, keine CD, äußerlich am ehesten eine aufgemotzte DVD-Box in durchaus edlem aber etwas getragenem Schwarz-silber. Doch doch, schon Buch und auch CD beziehungsweise Heftchen (31 Seiten), CD (21 Minuten) und ein Foto von Bas.

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Cityboy

„Cityboy“ klingt irgendwie nach 80er-Jahre-Roman, aber bitte. So heißt eine Kurzgeschichtensammlung von Geraint Anderson, der selbst einmal Analyst an der Londoner Börse war und nun den Kronzeugen einer verlotterten Welt spielt.

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Aus dem Beinahe-Nichts

In wohl nicht zufällig 32 Kapiteln erzählt ein werdender Vater von eigenen Ängsten und pränatalen Unternehmungen in der Zeit nach dem „Klima-Urknall“: dem „Beinahe-Nichts“, aus dem des Helden Zukunft entspringe, wie ihm ein Wolf prophezeit.

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Am Strand

McEwans Figuren hatten es nie leicht. Ständig stolpern sie in Ereignisse, die ihr Leben schlagartig umkrempeln – und das selten in Richtung Gemütlichkeit.

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Auweia

Dieser so genannte „Infantilroman“ sei einerseits ein episches Novum, und soll andererseits nicht unbedingt Vergnügen bereiten, suche er die Sprache doch dort auf, wo sie normalerweise in der schönen Literatur nichts verloren habe. Das ist eine gleichermaßen mutige, wie natürlich auch neugierig machende Klappentextankündigung.

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Ein Buch wie Zipfer-Medium

Dieser Roman ist wie die sanftmütige Ballade einer Heavy-Metal-Band.“ Das ist ein schöner Satz, heißt so viel wie gar nichts oder nichts und alles und steht am Buchrücken des neuen Franzobel Romans. Überhaupt, diese Reizwörteranhäufung im Klappentext: Bristol, Christian Dior, Jungfrauenroulette, Tour de force, Terrorist, Jerusalem,… Ballade, Heavy-Metal-Band, Jerusalem? Nazareth natürlich: „Love hurts“ Ein Roman wie eine abgedroschene Schnulze also?

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Die Nacht

Die Schweizer Theaterregisseurin Carla Haas hat unlängst im Kunstbuchverlag Simonett ihre Erstlings-Erzählung veröffentlicht und das gleich in zweifacher Ausführung.

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August & Gustau

Es sei nicht verschwiegen, ich bin auf dieses Buch gestoßen, weil es das gleiche Titelbild hat, wie Christoph Simons Roman Luna Llena, den ich vor drei oder vier Jahren an dieser Stelle besprochen habe.