Kategorie: Theater & Tanz

Theater & Tanz Rezi

Frieden in Freiheit – »Desires & Fears« im Dschungel Wien

Großmächte verhandeln über das Schicksal der Ukraine und pochen auf Appeasement-Politik mit dem Kreml – die Perspektive der ukrainischen Bevölkerung wird dabei gänzlich ausgeklammert. Vor diesem geopolitischen Hintergrund erzählen fünf Frauen von den tiefgreifenden Veränderungen in ihrem Leben seit Beginn der russischen Invasion. Das Theatre of Contemporary Dialogue stellt unserer gefährlichen Wirklichkeit eine eindringliche dokumentarische Performance entgegen, die wirkungsvoll aufzeigt, wieso ein Frieden ohne Freiheit keinen Sinn hätte.

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Kindheitshelden am rechten Rand – »Nach der Wahl sind wir nicht mehr so lustig« im Kosmos Theater

Zwischen wissendem Lachen, bekanntem Unbehagen und scheinbarer Ohnmacht bringt das Divercitylab gemeinsam mit dem Kosmos Theater das auf die Bühne, womit wir uns ohnehin alle rund um die Uhr beschäftigen. Mit vier Kindheitshelden im Schlepptau werden die Ursprünge der rechten, faschistischen, rassistischen Strömungen in Österreich erforscht und die Fassungslosigkeit und Überforderung der gesellschaftlichen Opposition widergespiegelt.

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Träumer*innen unter sich – »Hope« im Dschungel Wien

Autobiografische Erzählungen über Flucht, Verlust und Migration; Nichtkonformität und Marginalisierungserfahrungen; Kunst und Forschungsarbeit; rote Räume für Bienen; Stellwände mit Fotos von Protesten gegen autoritäre Gewaltregime; und eine explizite Einladung, mit allen Menschen im Raum ins Gespräch zu kommen: Die Inszenierung »Hope« im Dschungel Wien erprobt das Erschaffen zugänglicher Räume kollektiven Hoffens.

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Eine Beerdigung in Gummistiefeln – »Lost (du weißt wieso)« im Kosmos Theater Wien

Erschütternd aktuell ist Olivia Axel Scheuchers neue Produktion »Lost (du weißt wieso)«, die ihre Uraufführung am 17. September im Kosmos Theater Wien hatte. Auf humorvolle und teils abstrakte Weise werden hier Themen von Klimawandel und Eigentum bis hin zu Trauer und »Trad Wives« dargestellt. Dabei nimmt das Stück stets eine kritische Perspektive ein, die das Publikum zum eigenen Nachdenken anregt.