Fair, fundiert – und verständlich!
„Schauplatz Computerspiel“ schafft eine ausgeglichene Basis, um über Computer- und Videospiele zu reden: Fair, nicht verharmlosend aber auch niemals simple Lösungen unterstützend.
Fair, fundiert – und verständlich!
„Schauplatz Computerspiel“ schafft eine ausgeglichene Basis, um über Computer- und Videospiele zu reden: Fair, nicht verharmlosend aber auch niemals simple Lösungen unterstützend.
Soll niemand sagen, dass sich Steven Soderbergh nicht auf Paradoxa versteht: Nach einem futuristisch anmutenden 40er-Noir („The Good German“) und einem distanzierten Revolutionsepos („Che“) hat der verspielte idea man mit „The Informant!“ womöglich seinen perfekten, quintessentiellen Film gedreht – und doch nur eine genügsame Farce, die schon während des Nachspanns verblasst. Die Geschichte, die „The Informant!“ erzählt, ist zu verrückt, um erfunden zu sein: Mark Whitacre (vergnügt und ausgestopft: Matt Damon), ranghoher Angestellter in einem rohstoffverarbeitenden US-Konzern, begann Anfang der 90er Jahre unter hohem Risiko, das FBI über die Preisabsprachen seines Unternehmens zu informieren. Allmählich stellte sich heraus, dass der couragierte Aufdecker selbst nicht über jeden Zweifel erhaben war.
Es ist nicht nötig, das österreichische Gegenwartskino auf sein miserabilistisches Zerrbild herunterzubrechen, um zu sehen, dass Darsteller/Regisseur Peter Kern hierzulande eine solitäre Position besetzt: Der im Neuen Deutschen Film verwurzelte Kern ist ein Populist ohne Publikum – und das ist nicht als Beschimpfung gemeint, außer für das Publikum. Gerahmt von einer Ludwig Hirsch-Ballade, besetzt unter anderen mit Helmut Berger, Jazz-Gitti und Manuel Rubey (wer hätte gedacht, dass die drei in derselben Dimension existieren?), erzählt sein neuer Film in ausgesucht großen, deutlichen Kinogesten die Geschichte vom alten Wäschereibesitzer Tritzinsky (Berger: ein bewegendes Nachbild), der dem angehenden Neonazi Axel (Lampl) erliegt, weil der ihn an eine Jugendliebe aus HJ-Zeiten erinnert.
„Eyes On – Monat der Fotografie“ ist Österreichs größtes biennales Fotofestival. Im November 2010 steht Wien wieder ganz im Zeichen der Fotografie. Die Einfreichfrist für die Arbeiten läuft. Hier eine Auswahl der Werke von 2008.
Zwischen visueller Überforderung und ästhetischer Konzentration: Die Ausstellung Videorama präsentiert bis 10. Jänner 2010 aktuelle österreichische Video- und Filmarbeiten aus dem Ursula Blickle Videoarchiv. Filmische, animierte und dokumentarische Werke widmen sich der priktoralen Bandbreite von Tableaux vivants bis zur digitalen Montage. www.kunsthallewien.at
Ich kenne jemanden, der hat Tom Waits live gesehen, in echt. Von den Giganten (ja!), deren Präsenz in der Musikwelt überdeutlich spürbar ist, ist Waits, der heuer im Dezember 60 wird, jener, der sich als Konzertkünstler am rarsten macht (zumal in Europa). Dieses Live – Album besteht aus Mitschnitten aus dem Jahr 2008, eine Disc […]
Seit Drummer Bill Berry die Band verlassen hat, sind R.E.M. nicht mehr die alten. Das haben schon viele Menschen festgestellt, zu guter Letzt auch die verbliebenen Protagonisten. Der vorliegende Verschnitt von fünf Konzerten in Dublin dokumentiert die Band bei der Wurzelsuche und beim Austesten der "Accelerate" – Songs in relativ intimem Rahmen und somit ohne […]
Gestatten: Wir sind zurück. Kruder und Dorfmeister basteln am Comeback. Natürlich nicht offiziell.
Man muss nicht unbedingt Sushi mögen, um sich eine Woche lang japanischen Kulturgenüssen hinzugeben. Ein Rückblick auf die Japanweek in Graz von Julia Melcher.
Texte zum Thema „Schreiben zwischen den Kulturen“ gesucht.
assbiting toiletpaper abroad, Teil 4 (Das Finale): Hunderte Libellen eskortierten uns in Nikko. Und Tokio sandte uns Musiker. Ein weinendes und ein lachendes Auge beim (vorläufigen) Abschied von Japan.
Zwischen visueller Überforderung und ästhetischer Konzentration: Die Ausstellung Videorama präsentiert bis 10. Jänner 2010 aktuelle österreichische Video- und Filmarbeiten aus dem Ursula Blickle Videoarchiv. Filmische, animierte und dokumentarische Werke widmen sich der priktoralen Bandbreite von Tableaux vivants bis zur digitalen Montage. www.kunsthallewien.at
Die dänische Hauptstadt Kopenhagen ist seit Montag Schauplatz von Verhandlungen, die die Weichen für den Klimaschutz im 21. Jahrhundert stellen werden. Zwei Wochen beraten die Delegierten der UN-Klimakonferenz über ein bindendes Klimaschutzabkommen.
"The Pratersauna is a too small Haus for Modeselektor" Oder so ähnlich. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Electronic Beats Recommends ließen diese die für einen solchen Anlass viel zu verwinkelten Räumlichkeiten erbeben.
Biffy Clyro spielen am Donnerstag im Flex. Zwei Jahre sind seit „Puzzles“ vergangen. Der Tod Simon Neils Mutter zog wie ein nachdenklicher Schatten über das Werk der Schotten.
Samstag 14. November fand in Wiener Neustadt der erste Papageienball statt. Die befohlene Buntheit war unpeinlich und nicht nur das gemischte Musikprogramm fügte sich überraschend gut zusammen.
Fächerübergreifender Unterricht: Die Literaturwisschenschaftlerin Evelyne Polt-Heinzl hat ein Buch über die Kurzschlüsse zwischen der Literatur und der Finanzkrise geschrieben.
Mit den "Blow Monkeys" kommt eine der versatilsten Bands der Achtziger, hat ein starkes Album und viel Geschichte im Gepäck. Dafür wirde der gezwungene Glamour der Dekade wird nicht mehr lautstark eingefordert.
Weihnachtsengerl, die sich und die Liebsten beglücken wollen, können sich noch bis 31.12. verbilligte Tickets für das Eristoff Tracks Urban Art Forms Festival 2010 sichern.
„Electronic Beats Recommends“ bringt The Asteroids Galaxy Tour gemeinsam mit den Berliner Helden von Modeselektor und den Visualisten von der Pfadfinderei am 6. Dezember zum Club-Gig in die Pratersauna.