Kinder spielen. Erwachsene tun das nicht mehr. So sind die Regeln. Und obwohl die Erwachsenen nur zuschauen, spielen sie trotzdem. Erwachsenenspiele halt. Doch diese Regeln sind ausgedacht. Deshalb spielen beim Wien-Modern-Konzert von Cikada im MAK die Erwachsenen mit den Kindern. Ein Spiel zum Spiel.
Kategorie: Film & Serie
Be There or Be Square – Ruben Östlund »The Square«
Der Film »The Square« von Ruben Östlund wollte 2017 eine Karikatur des Kunstbetriebs sein. In den letzten Wochen lief er wieder einige Male im Fernsehen. Denn acht Jahre und einen Trump später schaut sich diese Satire noch mal ganz anders. Zwischen Safe Spaces und Selbstgerechtigkeit: Wie rahmt man Horizonterweiterung?
»Wir sollten uns mit Meinungsverschiedenheiten wohlfühlen« – Inna Schewtschenko, Verena Soltiz und Arash T. Riahi im Interview zu »Girls & Gods«
Ob Feminismus und Religionen zusammenpassen, dieser Frage geht der Film »Girls & Gods« nach. Zugleich ist die Dokumentation aber auch ein Plädoyer für die Lust an respektvollen Auseinandersetzungen.
Über das Aufeinandertreffen von Einsamkeiten – Niklas Pollmann im Interview zu »Hurenkind & Schusterjunge«
»Hurenkind & Schusterjunge« erzählt von Einsamkeit, bietet aber auch Trost. Die Hauptdarstellerin kam eine Woche zu spät zum Casting, weil sie meinte, sie müsse erst weinen lernen. Die Rolle bekam sie dann zum Glück trotzdem und der Kurzfilm lief 2021 bis 2023 auf etlichen Festivals. Nun ist er in der Cinema Next Series kostenfrei als Stream verfügbar. Im Interview erzählt uns der Regisseur Niklas Pollmann von idiotischen und schwachen Männerfiguren, Unfällen der Geschichte sowie einsamen Zeilen.
»Missing Middle« – Offener Brief zu Defizit in der Filmförderung
Johannes Grenzfurthner und das Kunstkollektiv Monochrom orten eine Lücke: In einem offenen Brief an Politik und Medien fordern sie eine langfristige Förderstrategie für Filmproduktionen im mittleren Budgetbereich.
Immer wieder Neues wagen – Schauspielerin Julia Franz Richter im Porträt
Nach zahlreichen Produktionen für Theater, Film und Fernsehen ist Julia Franz Richter diesen Herbst gleich mit zwei Kinofilmen – Andreas Prochaskas »Welcome Home Baby« und Johanna Moders »Mother’s Baby« – zurück auf der großen Leinwand. Die Schauspielerin und Performerin über das Austesten von Grenzen, Mutterschaft im Horrorfilm und festgefahrene Stereotype.
Neue künstlerische Leitung bei Vienna Shorts – Max Bergmann im Interview
Der Filmwissenschaftler Max Bergmann tritt in die Fußstapfen von Gründer Daniel Hadenius-Ebner und übernimmt die künstlerische Leitung des Kurzfilmfestivals Vienna Shorts, dem er gemeinsam mit der kaufmännischen Leiterin Karin Ginzel vorstehen wird.
Auf der Suche nach verhaltensauffälligem Kino – Leiter Markus Keuschnigg im Interview zum Slash Filmfestival
Ab Donnerstag werden die Kinoleinwände Wiens wieder blutrot eingefärbt. Denn dann bringt die jährliche Hauptausgabe des Slash Filmfestivals zum sechzehnten Mal fantastischen Film aus allen Ecken der Welt – und Österreichs – in die Bundeshauptstadt. Wir haben mit dem künstlerischen Leiter Markus Keuschnigg geredet.
Eine Frage der Zugehörigkeit – Olga Kosanović und ihr Film »Noch lange keine Lipizzaner«
Die Regisseurin Olga Kosanović kämpft seit sieben Jahren um die Staatsbürger*innenschaft ihres Geburtslandes Österreich. Über dessen problematische Immigrationspolitik hat sie nun den Film »Noch lange keine Lipizzaner« gedreht.
Das Leben danach – Die Regisseur*innen von »To Close Your Eyes and See Fire« im Interview
In ihrem Langfilmdebüt begleiten die beiden Filmemacher*innen Nicola von Leffern und Jakob Sauer ihre Protagonist*innen nach der Explosion im Hafen von Beirut 2020 und zeigen deren Bewältigungsstrategien.
Filmischer Herbst – Ein erster Ausblick auf die Viennale 2025
Die 63. Ausgabe des Filmfestivals Viennale findet von 16. bis 28. Oktober statt und hat erneut ein vielfältiges Programm zu bieten.
Kostenlos im Stream: Sommerfreifilm 2025 – Votet für euren Favoriten!
Welchen Film möchtet ihr kostenlos im Kino VOD Club streamen? Zur Auswahl stehen: »Mermaids Don’t Cry«, »Sonne« und »Vienna Calling«.
Screen Lights: Qualverwandtschaften
Christoph Prenner bewegen bewegte Bilder. Diesmal begibt er sich mit den Filmen »Bring Her Back« und »Sirât« an die Grenzen des menschlich Erträglichen.
Tod in 3D – Über David Cronenbergs »The Shrouds«
Viva la necrofilia. In seinem neuesten Werk »The Shrouds« sinniert Body-Horror-Urgestein David Cronenberg über Tod und Verlust – grandios verschroben und beißend nihilistisch. Ab 8. August ist der Film exklusiv im Gartenbaukino zu sehen.
»Ein Film über Freundinnenschaft« – Das Ftzn Kollektiv im Interview zu »Blutsschwestern«
Im semidokumentarischen Kurzfilm »Blutsschwestern« begleiten wir drei Freundinnen bei einem Roadtrip, der mit einem feierlichen Menstruationsritual endet. Die Regisseurinnen, die gleichzeitig auch die Protagonistinnen des Films sind und gemeinsam das Ftzn Kollektiv bilden, möchten ihre »eigenen Geschichten erzählen, laut sein und gehört werden«. Der Kurzfilm ist aktuell kostenfrei in der Cinema Next Series zu streamen. Im Interview gibt uns das Ftzn Kollektiv einen Einblick in seine Arbeitsweise.
Screen Lights: Salz in der Wunde
Christoph Prenner bewegen bewegte Bilder – in diesem Kompendium zum gleichnamigen Podcast schreibt er drüber. Diesmal widmet er sich existenziellen Ausnahmezuständen in Filmen und für Filme.
»Ein verkitschtes Bild von Abschieden« – Emil Kaschka im Interview zu »Ins wilde Land«
»Ins wilde Land« erzählt von Abschieden. Den Abschieden von Menschen, die einem nahe sind, und diesen letzten Momenten, die im Gesellschaftsbild oft »verkitscht« werden. Der Kurzfilm lief 2024 bei der Diagonale, nun ist er in der Cinema Next Series kostenfrei zu streamen. Im Interview gibt uns Regisseur Emil Kaschka einen Einblick in die Geschichte hinter seinem Kurzfilmdebüt.
»Die ganze Region wurde zum Pulverfass« – Gerald Igor Hauzenberger und Gabriela Schild im Interview zu »On the Border«
Fünf Jahre lang dokumentierten die beiden Regisseur*innen von »On the Border« den Versuch der EU, mit neuen Konzepten die Migration durch die nigrische Stadt Agadez zu lenken. Dann kam der Militärputsch.
»Ein depressives Gedicht in der Früh …« – Adrian Lindenthal im Interview zu »Meine Wurzeln und ich«
In »Meine Wurzeln und ich« erzählt der Regisseur Adrian Lindenthal im Dialog mit dem Autor Hamed Abboud dessen Geschichte. Der Kurzfilm war 2024 für den Arbeitswelten-Förderpreis der AK Salzburg nominiert, nun ist er in der Cinema Next Series kostenfrei zu streamen. Im Interview gibt uns der Filmemacher einen Einblick in die Entstehungsgeschichte seines Dokumentarfilms.
Festivaltagebuch Ethnocineca 2025, Eintrag 3: Verantwortung
Die neunzehnte Ausgabe des Dokumentarfilmfestivals ist zu Ende. Eine Woche lang bekamen Zuschauer*innen Einblicke in diverse Lebensrealitäten. Es bleibt die Frage: Wie viel Verantwortung tragen westliche Gesellschaften?