Krankheit im Film ist meist mehr als eine reine Opferdarstellung. Sie kann erzählerisches Mittel sein, um gesellschaftliche Missstände oder Familiendynamiken aufzuzeigen. »Baba, What’s Your Plan?«, »Die noch unbekannten Tage«, »Teresas Körper« und »Mein halber Vater« verknüpfen individuelle Erfahrungen mit sozialen Zusammenhängen.
Kategorie: Film & Serie
Altes Handwerk, unaufgearbeitete Geschichte – Samira Fux’ Doku »Pilije«
In »Pilije« kehrt Filmemacherin Samira Fux in ihre Heimat Kärnten/Koroška zurück und wirft einen Blick auf das traditionelle Handwerk der Waffenschmiede in Ferlach/Borovlje.
Freiheit in der Hose – Crossdressing im Film in den 1930ern und heute
Markus Schleinzer zeigt die Geschichte einer Frau, die sich mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln selbst hilft, frei zu leben. Er tut dies mit viel Empathie und Gespür. »Rose« steht dabei in einer langen Tradition von Crossdressing im Film.
Vorwärts in die Vergangenheit – Diagonale-Trailer von Michael Gülzow
Der Medienkünstler und Filmemacher Michael Gülzow bewegt sich an der Grenze von Fiktion und Realität, Zukunft und Vergangenheit. Für die diesjährige Ausgabe der Diagonale hat er nicht nur einen, sondern gleich drei Trailer produziert.
Das System umgehen – »AMS – Arbeit muss sein« von Sebastian Brauneis
Der neue Studio-Brauneis-Film rückt eine Institution ins Zentrum, in der fundamentale gesellschaftliche Fragen alltäglich werden. In »AMS – Arbeit muss sein« geht es um Lohnarbeit, Würde und die Möglichkeiten, sich innerhalb eines Systems zu bewegen, das viele nur als undurchdringlich kennen.
»Die Sehnsucht ohne Ort« – Sophie Gmeiner im Interview zu »Nina in einer Reihe Begegnungen«
In »Nina in einer Reihe Begegnungen« erzählt Regisseurin Sophie Gmeiner von Sehnsucht und der Suche nach Neuem in einer Umbruchphase. Der Kurzfilm war 2025 bei der Diagonale zu sehen, nun ist er in der Cinema Next Series kostenfrei zu streamen. Im Interview gibt uns die Filmemacherin einen Einblick in die besondere Entstehungsgeschichte ihres Films.
»Das Leben annehmen, wie es kommt« – Valerie Pachner über ihre Rolle im Film »Vier minus drei«
Wie man dem Leben nach einem Schicksalsschlag neu begegnen kann, das ergründet Adrian Goiginger in »Vier minus drei«. Zwischen dem Verlust ihrer Familie und ihrem Dasein als Clownin findet Barbara, gespielt von Valerie Pachner, einen Weg, mit ihrer Trauer umzugehen.
Gefühle in Bilder übertragen – Kamerafrau Astrid Heubrandtner über ihre Arbeit an »Man of the House«
In der internationalen Koproduktion »Man of the House« muss Fran eine weitreichende persönliche Entscheidung treffen. Den Weg der Hauptfigur begleitete unter anderem die Österreicherin Astrid Heubrandtner, die die Kameraarbeit bei dem Film übernahm.
Screen Lights: Serve Yourself! – »Marty Supreme« von Josh Safdie
Christoph Prenner bewegen bewegte Bilder. Diesmal beschäftigen ihn Tischtennis und Größenwahn im Film »Marty Supreme«.
»Wem gehört eigentlich der Weltraum?« – Ganaël Dumreicher im Interview zu »The Woman Whose Head Was an Asteroid«
Ganaël Dumreichers Kurzfilm »The Woman Whose Head Was an Asteroid« ist ein Stück Filmmagie. Inspiration schöpft der Regisseur aus realen politischen Entwicklungen, die er surreal auf der Leinwand kommentiert. Der Kurzfilm lief 2025 bei der Diagonale, nun ist er in der Cinema Next Series kostenfrei zu streamen. Im Interview erzählt uns Ganaël Dumreicher, wie er diese ganz besondere Welt in seinem Film erschaffen hat.
»Wir wollten einen romantischen und makabren Liebesfilm drehen« – Elsa Kremser und Levin Peter über »White Snail«
Verschlossene Außenseiter*innen, lange nächtliche Gespräche und das gemeinsame Sinnieren über Leben und Tod – im Spielfilmdebüt des Regieduos Elsa Kremser und Levin Peter finden zwei Menschen zueinander.
Sarahs Jahresendlisten 2025
Alle Jahre wieder blickt unsere Redaktion auf die popkulturellen Highlights der letzten zwölf Monate zurück. Mit streng subjektivem Blick. Was Sarah Aberer aus 2025 besonders in Erinnerung bleiben wird, könnt ihr hier nachlesen.
»Mut für den nächsten Sprung« – Parisa Ghasemi im Interview zu »Mein perfekter Geburtstag«
Parisa Ghasemi macht Kino, das aus dem Inneren kommt. Ihr Kurzfilm »Mein perfekter Geburtstag« widmet sich Themen wie Identität, Zugehörigkeit und sozialer Gerechtigkeit – Gefühle stehen hier im Vordergrund. Im Interview erzählt uns die Regisseurin, wie sie das umgesetzt hat. 2025 lief der Kurzfilm bei der Diagonale, jetzt ist er in der Cinema Next Series kostenfrei zu streamen.
Anjas Jahresendlisten 2025
Alle Jahre wieder blickt unsere Redaktion auf die popkulturellen Highlights der letzten zwölf Monate zurück. Mit streng subjektivem Blick. Was Anja Linhart aus 2025 besonders in Erinnerung bleiben wird, könnt ihr hier nachlesen.
Wo die Sonne für Sammler*innen aufgeht – Der Schallplattenladen Teuchtler
Recordstores gibt es viele in Wien. Doch nur einer davon zieht regelmäßig so viele Tourist*innen an, dass er mittlerweile eine eigene Merchlinie betreibt. Wir haben uns angesehen, wieso der Teuchtler so ein Hotspot ist.
Die Natur als Vorbild – Othmar Schmiderer über seine Doku »Elements of(f) Balance«
In seinem neuen Film »Elements of(f) Balance« wagt Othmar Schmiderer einen Blick auf alte und neue Möglichkeiten, um ökologischen Herausforderungen zu begegnen.
»Wie zwei Magnete, die am falschen Pol aufeinander knallen« – Alissa Jung im Interview zu »Paternal Leave – Drei Tage Meer«
Mit ihrem Spielfilmdebüt »Paternal Leave – Drei Tage Meer« erkundet Alissa Jung die komplexe Beziehung zwischen Vater und Tochter. Sie entführt uns dabei in ein vernebeltes Italien, das kaum wiederzuerkennen ist.
»Über die Sehnsucht nach Unbeschwertheit« – Simon Maria Kubiena im Interview zu »At Home I Feel Like Leaving«
»At Home I Feel Like Leaving« behandelt Gefühle zwischen Scham und Freiheit. Der Ausgangspunkt dafür war eine Archivaufnahme aus dem Jahr 1995, in der ein Mann in einer Dorfdisco tanzt und sich dabei auszieht. Gerade hat der Film den Deutschen Kurzfilmpreis gewonnen, jetzt ist er in der Cinema Next Series kostenfrei als Stream verfügbar. Im Interview erzählt uns Regisseur Simon Maria Kubiena von der Arbeit mit Laiendarsteller*innen, vom »Parkplatz von Mariazell« und von seinem baldigen Langfilmdebüt.
Screen Lights: Wertarbeitsschutz – »Sentimental Value« von Joachim Trier
Christoph Prenner bewegen bewegte Bilder. Diesmal beobachtet er, wie sich in »Sentimental Value« transgenerationales Trauma in den Raum eingeschrieben hat.
Screen Lights: An den Rändern der Realität – »Die My Love« von Lynne Ramsay
Christoph Prenner bewegen bewegte Bilder. Diesmal widmet er sich dem Film »Die My Love« von Lynne Ramsay, in dem die Welt einer frischgebackenen Mutter aus den Fugen gerät.