So hat man Marvin Gayes »Sexual Healing« wohl noch nie gehört: der Gesang reduziert auf flackernde Sample-Partikel und verzerrte Stimmen im Wechseltempo eines hyperventilierenden Hip-Hop, dazu ein hochfrequent hektisches Drum-Gewitter und druckvolle Bässe, die wie hunderte kleine Ohrfeigen funktionieren. In Chicago wird das Juke genannt, und es beschreibt eine relativ junge, schnelle Spielart von Ghetto-House. […]

