Eine Kombination unter Kultverdacht: Das zweite gemeinsame Album von Austrofred & Kurt Razelli ist schon nicht schlecht.
Eine Kombination unter Kultverdacht: Das zweite gemeinsame Album von Austrofred & Kurt Razelli ist schon nicht schlecht.
Die SOHO-in-Ottakring-Ausstellung »Fragile Systeme« ist ein Ergebnis des Forschens, Verarbeitens und Sichtbarmachens verletzlicher, prekärer und zugleich widerstandsfähiger Beziehungen zwischen Menschen, Natur, Materie und sozialem Raum. Sie stellt einen Versuch dar, Räume zu schaffen, in denen sich Fragilität nicht als Schwäche, Angst und Unsicherheit, sondern als Ausgangspunkt für neue Beziehungen und Verantwortlichkeiten ausdrückt.
Endless Wellness legen mit »Domino Days« ihr zweites Album vor. In leicht veränderter Bandkonstellation beschäftigen sie sich darauf mit der Fragilität bestehender Systeme wie auch mit der Frage, welche Form von Utopie es bräuchte, um sich tatsächlich fallen lassen zu können.
Anda Morts verbinden auf ihrem zweiten Album Punkspirit mit herrlich simplen Texten über die kleinen Katastrophen des Alltags – recht relatable, dieses Hörerlebnis, gerade zum Start in den Herbst.
Mit »Nachts in der Provinz« bringt David Lapuch zwei seiner Kurzfilme gebündelt und im Eigenverleih ins Kino. Der Regisseur über das Zusammenführen zweier für sich stehender Filme und seine selbstorganisierte Kinotour.
Bibio & Dorian Concept legen mit »Answers« ein mit Verve und Können produziertes Album sanfter Klänge vor. Ein absolutes Highlight.
Jeden Herbst bringt die Viennale das internationale Kinojahr nach Wien. Direktorin Eva Sangiorgi erzählt im Gespräch von filmischen Echos, kuratorischen Kriterien und der Verantwortung für Institutionen.
Die Walk-in-Dusche zählt zu den beliebtesten Badezimmertrends der letzten Jahre – kein Wunder, denn sie sorgt für ein offenes, modernes Raumgefühl und lässt sich barrierefrei gestalten.
Das chinesische Tierkreissystem umfasst zwölf Tiere, die gemeinsam einen Zyklus von zwölf Jahren bilden. Die Reihenfolge lautet: Ratte, Ochse, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und Schwein. Anders als beim europäischen Tierkreis geht es hier nicht um Abschnitte eines Himmelsbogens, sondern um eine Abfolge von Jahren, die sich nach zwölf Durchgängen wiederholt.
Bilderbuch bündeln auf »∞+1« ihre diversen musikalischen Inkarnationen der letzten fünfzehn Jahre. Dabei schlägt das Pendel zwischen »Art« und »Pop« eher Richtung »Art« aus. Getanzt werden darf trotzdem.
Christoph Prenner bewegen bewegte Bilder. Diesmal beschäftigt ihn Na Hong-jins fulminanter neuer Film »Hope«, ein schwindelerregendes Sammelsurium aus Action, Science-Fiction und Kleinstadtkomödie, aus brachialem Tempo, derben Witzen und tiefen Gedanken.
Die Filmemacher*innen Leni Gruber und Alex Reinberg arbeiten als Duo. Ihre gemeinsamen Projekte wie die neue Miniserie »Sheep« bauen sie souverän auf den schmalen Grat zwischen existentiellem Drama und makabrer Komödie.
In »Boy, Get Out of My Sun« beansprucht Ava Fina ihr eigenes Sonnenplatzerl. Mit hörbarem Augenrollen singt sie über Männer, die sich durch die Welt bewegen, als würde sie ihnen gehören.
Neun Musikprojekte im Line-up von Waves Vienna stammen dieses Jahr aus dem Vereinigten Königreich, dem Gastland des Showcase-Festivals. Das allein zeigt schon, wie lebendig und interessant die Musikszene dort ist.
Popkulturell war das Vereinigte Königreich nie besonders gut darin, auf seinen Inseln zu bleiben. Mit dem Brexit bekam dieser kulturelle Bewegungsdrang allerdings einen ordentlichen Dämpfer. Ein Blick auf das diesjährige Waves-Vienna-Gastland, auf alte Grenzen und neue Wege.
Die eigene Musik für den Einsatz in diversen Medien zu lizenzieren, kann durchaus lukrativ sein. Aber wie funktioniert der Prozess der Synchronisation in der Praxis und was muss ein Lied mitbringen, um darin zu funktionieren?
In »TMWYH« zeigt Helen Esther Aschauer den Horror einer eigentlich alltäglichen Handlung: des nächtlichen Heimwegs einer Frau. Mit filmischen Mitteln aus dem Horrorgenre wird die Angst evoziert, die Frauen so oft verspüren. Der Kurzfilm feierte in São Paulo seine Lateinamerika-Premiere, lief gerade bei Queer Lisboa und wird im Oktober in Spanien beim Festival Seminci in Valladolid zu sehen sein. Davor ist er aber schon in der Cinema Next Series kostenfrei als Stream verfügbar. Im Interview erzählt uns die Regisseurin vom titelgebenden Schlüsselsatz des Films, der eine »Mischung aus Zuneigung und stillem Anerkennen der Gefahr« darstellt.
Zu großen Teilen wird die Musik, die wir hören, ohne menschliches Zutun von undurchsichtigen Algorithmen für uns ausgewählt. Doch es formiert sich auch Widerstand gegen diesen Umstand. Wie kann menschliche Kuration im Zeitalter der KI-geleiteten Optimierung funktionieren?
Der XA geht in die nächste Runde. Seit 2017 wird der Award nun schon verliehen – und zwar im Rahmen des Festivals Waves Vienna sowie in Kooperation mit Mica – Music Austria, Austrian Music Export, Austro Mechana / SKE Fonds und Radio FM4. Folgende sechs Artists sind heuer nominiert.
Die Leftovers sind zurück und sie haben ein Album am Start, bei dem sich alles ums Erwachsenwerden dreht.
Deutschsprachiges zwischen Euphorie und Kapitulation, zwischen Pathos und Befindlichkeit. Ausgewählt von Dominik Oswald. Die wichtigsten deutschsprachigen Releases im Juni 2026. Mit Danger Dan, Tränen, Investment, Ignaz Tschinön, Holli und mehr.
Euroteuros neues Album »Magic« wagt den Blick ins Innere und bringt – ganz ohne Selbstoptimierung – das Beste hervor. Zahlreiche musikalische Gäste helfen dabei.
Stand sie vor wenigen Jahren noch als »Ultra-Fangirl« bei Bilderbuch in der ersten Reihe, so begeistert sie mittlerweile selbst die Fans der Band als Gitarristin bei deren Liveauftritten. Mit »Bodyscanner« präsentiert Uche Yara nun als Solokünstlerin ihr langersehntes Debütalbum inklusive Europatour. Eine Musikerin zwischen warmer Kollektivität und kantiger Körperlichkeit.